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Hochdruckreiniger - Mit voller Kraft gegen Moos und Dreck

Ein Hochdruckreiniger ist Dein Freund und Helfer im Kampf gegen Moos und Co.

Hochdruckreinigung in Aktion gegen Moos

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Ein Hochdruckreiniger ist ein unentbehrlicher Helfer, sobald es um die Entfernung von Dreck im Außenbereich geht. Für die meisten Geräte wird diverses Zubehör für spezielle Einsatzzwecke angeboten. Deshalb sollte man beim Kauf eines Hochdruckreinigers genau überlegen, für welche Zwecke man ihn nutzen möchte. Zubehör kann aber natürlich auch nachgekauft werden.

Worauf beim Kauf eines Hochdruckreinigers achten?

Zunächst hängt es davon ab, ob man einen Hochdruckreiniger für den professionellen oder den privaten Einsatz benötigt.

Für den privaten Bereich gibt es mitunter schon sehr preisgünstige Geräte im Baumarkt. Dabei sollte aber nicht nur auf den maximalen Druck geachtet werden. Damit ein gutes Reinigungsergebnis erzielt wird, kommt es auf die Wassermenge an, die der Hochdruckreiniger in einer Stunde schafft.

Ein guter Wert liegt bei über 500 Liter pro Stunde.

Natürlich spielt auch die Grundausstattung des Geräts eine wichtige Rolle. Der mitgelieferte Hochdruckschlauch sollte mindestens 7 Meter lang sein.

Des Weiteren ist ein genormter Schlauchanschluss sinnvoll, damit man ohne den Einsatz von Werkzeug, den Wasserschlauch anschließen kann. Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist das mögliche Zubehör. Es gibt nicht für jedes Gerät sämtliches Zubehör.

Das Moos gründlich wegfräsen

Mit Wasser gegen Moos und Dreck

Entfernen von Moos und Dreck durch hohen Druck

Besonders auf Gehwegplatten siedelt sich in der kühleren Jahreszeit gerne Moos an. Zum Moos entfernen eignet sich ein Hochdruckreiniger sehr gut.

Ohne den Einsatz chemischer Mittel lässt sich das Moos entfernen. Dazu eignet sich besonders gut ein sogenannter Dreckfräser.

Beim Dreckfräser handelt es sich um eine Sprühlanze, in der eine rotierende Hochdruckdüse montiert ist. Damit lässt sich selbst hartnäckigster Dreck entfernen.

Die Dreckfräser sind aber nur für den Einsatz auf Betonböden oder Gehwegplatten geeignet. Andere Materialien können durch sie beschädigt werden.

Für leicht verschmutzte Terrassen werden auch spezielle Terrassenreiniger angeboten. Bei ihnen handelt es sich ebenfalls um rotierende Düsen, die sich aber in einem schützenden Gehäuse befinden. Dadurch wird verhindert, dass der aufgewirbelte Dreck an die Hauswand oder die Fenster spritzt. Auf diese Art wird eine Terrasse sehr schnell und einfach sauber.

Ruckzuck weg mit dem Dreck

Im Prinzip kann man alles mit dem Hochdruckreiniger säubern.

Wer allerdings sein Auto oder sein Boot mit dem Hochdruckreiniger reinigen möchte, sollte unbedingt ein paar Dinge beachten.

Durch den harten Strahl kann der Lack in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Reinigungsarbeiten im Motorraum muss aufgepasst werden. Durch den hohen Druck, den der Hochdruckreiniger erzeugt, kann das Wasser in den Luftfilter eindringen und sogar Dichtungen im Motor beschädigen.

Etwas höherwertige Geräte verfügen über einen Druckregler. Mit diesem kann der Druck stufenlos geregelt, und damit an die Erfordernisse angepasst werden. Für die Reinigung des Unterbodens gibt es gebogene Strahlrohre. Damit ist es einfach, das Fahrzeug von unten zu reinigen.

Zur Reinigung der Karosserie sollte der Strahl des Hochdruckreinigers auf keinen Fall direkt auf den Lack gerichtet werden. Für eine derartige Arbeit eignet sich am besten eine rotierende Waschbürste. Diese wird durch den Wasserdruck in Rotation versetzt.

Beispiel: Rotierende Waschbürste von Kärcher: Diese Bürste verfügt des weiteren über ein Gelenk, dass die Säuberung auch schwer zugänglicher Stellen ermöglicht. Auch bei anderen Herstellerfirmen sind diese Zusatzaufsätze erhältlich und passen im Normalfall auf die Spitze des Gerätes.

Um ein noch besseres Reinigungsergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich das Auto zuvor mit einer Waschmittellösung einzusprühen. Einige Hochdruckreiniger sind für diesen Zweck mit einem kleinen Reinigungsmitteltank ausgestattet.

Andere Modelle haben einen Schlauch, der in einen Kanister mit Reinigungsmittel geführt wird. Das Waschmittel wird dann im Gerät mit Wasser vermischt und durch die Düse ausgespritzt.

Vorsicht bei Holz - Wasser dringt ein

Bei der Reinigung von Holzteilen, wie beispielsweise Gartenzäune oder Klettergerüste ist ebenfalls größte Vorsicht geboten.

Bei derartigen Gegenständen sollte der Druck maximal 20 bar betragen. Ansonsten würde das Wasser viel zu tief in die Holzstruktur eindringen und es beschädigen.

Falls man einen Hochdruckreiniger benutzt, bei dem der Druck nicht regelbar ist, kann man sich damit helfen, dass man die Sprühlanze nicht zu dicht an den zu reinigenden Gegenstand hält. Mit zunehmendem Abstand verringert sich natürlich auch der Druck, der auf die Oberfläche wirkt.

Fazit:

Durch die Benutzung eines Hochdruckreinigers kann in vielen Fällen auf chemische Reinigungsmittel verzichtet werden. Sollte der Einsatz von Reinigungsmitteln aber trotzdem mal unumgänglich sein, ist darauf zu achten, dass es sich um biologisch abbaubare Mittel handelt.

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