Gruselspaß

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Bedeutung von Halloween – Leckere Rezepte

Im Spätherbst wird seit einigen Jahren auch in Deutschland Halloween gefeiert. Nun wirst Du Dich sicher fragen, woher dieses Fest kommt.


Halloween - Kürbisse

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Ursprünglich stammt dieser Brauch von den Kelten, die glaubten, dass sich in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November der Todesfürst, „Samhein“ genannt erhebt. Er läutete den Beginn des Winters ein. In dieser einen, aber ganz besonderen Nacht, so glaubten damals die Vorfahren, mischen sich die Toten unter die Lebendigen. Die Geister wurden mit Süßigkeiten und großen Feuern begrüßt, denn es hoffte doch jeder, die verstorbenen Freunde oder Angehörigen wieder zu treffen.

Warum wird sich an diesem Tag gruselig verkleidet?

Erst später, so etwa im 19. Jahrhundert, wollte es der Brauch, dass speziell in Irland die Einwohner von den Toten nicht als Lebende erkannt werden wollten. Sie verkleideten sich deshalb zu schrecklichen Monstern, damit die Geister erschraken und an ihnen vorbeiliefen.

Diese Tradition hat sich bis in unsere Zeit erhalten, wenn auch in etwas abgewandelter Form.

Hier in Europa wird Halloween nicht so schaurig und gruselig wie in Amerika gefeiert. In unseren Breitengraden verkleiden sich vor allem die Kinder als Spidergirls oder Vampire und betteln um Süßigkeiten oder etwas Kleingeld. Wenn jedoch einer nichts „Süßes“ abgibt, dann wird ihm gleich ein „saurer“ Streich gespielt.

Spinnen (heutzutage aus Gummi) und gruselige Vampire sind sehr mit Halloween verbunden und schaurige, ekelige Speisen wie Würmerpudding (Wackelpudding oder Gelee mit Fruchtgummiwürmern) oder eine Blutbowle (Traubensaft) beziehungsweise eine Vampirsuppe aus Tomatensaft werden gerne dargereicht.

Kürbislaternen

Schön anzusehen sind auch die beleuchteten Kürbislaternen, die ursprünglich Rübenlaternen waren. Es ist ein unabdingbarer Brauch geworden zu Halloween ausgehöhlte, leuchtende Kürbisse aufzustellen. In die orangenfarbenen Früchte werden Masken, witzige Gesichter oder schrecklich anzusehende Fratzen geschnitzt.

Kürbisgesichter schnitzen - So gehst Du dabei vor

Als Erstes schneidest Du mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Kürbis einen Deckel ab. Anschließend höhlst Du ihn aus. Dazu nimmst Du am besten einen Esslöffel und schabst das gesamte Fruchtfleisch heraus. Wirf es nicht weg, denn daraus kannst Du anschließend eine leckere Kürbissuppe zubereiten.

Mit einem Filzer zeichnest Du nun das Gesicht beziehungsweise die Form der Augen und den Mund auf. Nun geht’s ans Schnitzen. Am Besten beginnst Du von innen her. Sollte Dir einmal ein Stückchen herausbrechen, kannst Du es gut mit einem Zahnstocher oder Schaschlikstab wieder feststecken.

Anschließend wird eine Kerze angezündet und in die Mitte des Kürbiskopfes gestellt. Du kannst aber auch eine LED-Kette verwenden. Das hat den Vorteil, dass Du nicht immer wieder die Kerze anzünden und wechseln musst.

Optimal ist es, wenn Du das fertige Kunstwerk draußen an der Tür, im Garten oder auf dem Balkon platzierst, denn auch wenn Du den Kürbis mit Haarspray fixierst, ist in ihm noch viel Feuchtigkeit gespeichert und in der Wohnung bilden sich dann ganz schnell kleine lästige Obstfliegen.

Rezept für eine gut schmeckende Kürbissuppe

Du nimmst das Fruchtfleisch des ausgehöhlten Kürbisses oder wahlweise einen ganzen kleinen Hokkaido-Kürbis. Der Hokkaido hat den Vorteil, dass Du ihn nicht abschälen musst. Du kannst ihn also ganz verarbeiten.

Du teilst alles gut mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Vorher hast Du in einem Topf drei große Zwiebeln mit etwas Öl oder Butter angedünstet. Diese löschst Du nun mit etwas Gemüsebrühe (instant) ab. Anschließend gibst Du das Kürbisfleisch in den Topf. Nachdem es weich gekocht ist, musst Du es jetzt mit einem Pürierstab – auch Zauberstab genannt – zu Brei verarbeiten. Jetzt schmeckst Du die Suppe noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer gut ab und füllst diese in die Teller. Vor dem Servieren streust Du noch ein paar grüne Kürbiskerne hinein und zeichnest mit etwas Kürbiskernöl auf die Suppe ein kleines Gesicht.

Fazit:

Sicher wirst Du viel Spaß bei der Zubereitung dieses guten Halloween-Essens und mit den leuchtenden Kürbisgesichtern haben und das graue Herbstwetter Dir nicht mehr so schmuddelig und trübselig erscheinen. Wenn der Herbststurm nun auch noch an diesem Tag an den Fenstern rüttelt und um die Ecken heult, wird Halloween ein gelungenes Gruselfest werden.

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