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Bastelideen für Halloween

Einfache Halloween-Bastelideen aus Papier, Wolle und Naturmaterialien

Bastelideen für Halloween

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Wer eine Halloween-Party geben will, kann die dunklen Herbsttage zum Basteln von Einladungskarten oder kreativen Namensschildern nutzen. Natürlich kann man dazu einfach weißen Karton bemalen, interessanter wirkt zum Geisterfest allerdings das Bekleben von schwarzem Karton mit farbigen Motiven.

Dazu zeichnet man zum Beispiel die Umrisse von einem Gespenst auf ein Blatt Papier, schneidet dieses aus und klebt es auf die schwarze Karte. Schneidet man dann noch einen orangefarbenen Kürbis und einen Mond, sowie ein paar Sterne aus gelbem Karton aus, so entsteht in kurzer Zeit eine sehr ansprechende Halloween-Einladungskarte. Es wirkt übrigens sehr interessant, wenn man ein Motiv über den Kartenrand hinaus ragen lässt. Eine auf ihrem Besen sitzende Hexe scheint so förmlich aus dem Bild zu fliegen.

Basteln mit natürlichen Materialien

Der Herbst ist zwar recht regnerisch, bietet dafür aber viele Bastelmaterialien. Aus Kastanien, Eicheln, Bucheckern-Hütchen, Tannenzapfen und buntem Laub lassen sich viele schöne Dinge herstellen.

Aus bunten Blättern, die man einfach auf ein Blatt Papier klebt, kann man zum Beispiel eine sehr schöne Collage anfertigen.

Speziell zu Halloween bietet sich ferner die Kastanien-Spinne an. Dazu braucht man nur einen Vorstecher (oder einen anderes spitzes Werkzeug), ein paar Streichhölzer (oder Zahnstocher) und natürlich eine Kastanie. In die bohrt man acht Löcher hinein, in die dann die Streichhölzer hineingesteckt werden. Die Augen kann man auf ein Blatt Papier aufmalen, ausschneiden und auf die Kastanie kleben. Wenn man die Streichhölzer dann noch in der Mitte anknickt, sieht es sogar so aus, als könne die Spinne jeden Moment davon laufen.

Wollspinne oder Wollkürbis

Toll ist auch die Pompon-Spinne. Dazu benötigt man Wolle, etwas Karton sowie vier Pfeifenreiniger. Ein Pompon (Wollpuschel) ist ganz einfach herzustellen. Mit einem Zirkel oder mit Hilfe von einem Glas zeichnet man auf den Karton einen Kreis mit acht bis 10 Zentimeter Durchmesser. In den Kreis zeichnet man einen zweiten, etwas kleineren Kreis mit einem Durchmesser von fünf bis acht Zentimetern. Der so auf den Karton gezeichnete Ring wird nun ausgeschnitten und dann ein zweiter, identischer Ring angefertigt. Die beiden Ringe werden schließlich aufeinandergelegt und mit Wolle umwickelt, wobei man möglichst gleichmäßig wickeln sollte.

Wenn die Wickelung so dick und das Loch im Innern des Rings so klein geworden ist, dass man nicht mehr weiter wickeln kann, ist der Pompon so gut wie fertig. Man muss den „Wollwickel“ jetzt nur in der Mitte zusammenbinden, indem man einen circa 20 Zentimeter langen Wollfaden zwischen den Kartonringen zusammenknotet und die Wickelung dann am äußeren Rand des Rings auseinanderschneiden. Dann den Karton entfernen und fertig ist der Pompon.

Damit daraus eine Spinne wird, fehlen nur noch die Beine und ein Augenpaar. Das Augenpaar fertigt man am besten aus Filz an. Einfach ausschneiden und auf den Pompon kleben. Die Beine werden aus den Pfeifenreinigern gemacht. Diese werden parallel zueinander liegend in der Mitte drei bis vier Mal umeinander gedreht, etwas auseinandergebogen und dann an den Pompon geknotet.
Der Wollkürbis geht genauso wie die Spinne, nur dass man sich die Beine sparen kann.

Taschentuch-Gespenst

Das Taschentuch-Gespenst ist eine der leichtesten Übungen. Man knüllt aus etwas Papier eine kleine Kugel, stülpt ein Taschentuch darüber und knotet es mit einem Bindfaden unterhalb der Kugel zusammen. Dann malt man noch ein Gesicht. Wer größere Gespenster anfertigen möchte, stopft ein paar löchrige Socken zu einer Kugel und nimmt anstatt eines Taschentuches einfach weißen Stoff (zum Beispiel von einem alten Bettlaken).

Geister-Fingerpuppen und Windlicht

Schnell und einfach anzufertigen sind auch Fingerpuppen und Windlichter. Zur Herstellung einer Fingerpuppe wickelt man einfach einen Streifen Papier um den Zeigefinger und klebt diesen mit einem Stück Klebefilm zusammen. Dann malt man ein Gespenst auf ein Stück Papier, schneidet es aus und klebt es an den „Papierwickel“.
Für ein Windlicht benötigt man ein Glas, Tapetenkleister, buntes Transparentpapier sowie ein Teelicht. Das Transparentpapier reißt oder schneidet man in kleine Stücke, taucht diese in den Kleister und klebt sie auf das Glas. So entstehen bunte Collagen-Motive, die zusammen mit dem Teelicht eine schöne Lichtquelle abgeben.

Tipp: Wer kein Transparentpapier zur Hand hat, kann auch Butterbrotpapier mit Wachsfarben bunt anmalen.

Fazit:

Herbst und Halloween laden zum Basteln geradezu ein. Viele Basteleien lassen sich dabei ganz einfach aus Papier und Pappe herstellen. Gerade jetzt, wo die Bäume Laub und Früchte abwerfen, bietet aber auch die Natur ein reichhaltiges Angebot interessanter Materialien. Wichtigster Rohstoff ist und bleibt aber immer noch die Phantasie.

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