Regenschutz

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Ein Vordach über der Haustür schützt vor den Elementen

Es regnet in Strömen. Ich muss den Schirm festhalten, meine Tasche nach dem Schlüssel durchwühlen, dabei fällt meine Brille herunter. Das reinste Chaos. Als ich dann endlich alles geregelt habe und die Haustür auf ist, bin ich klitschenass! Ich bin es leid! Das Einzige, was helfen könnte, wäre ein Vordach über der Haustür und das werde ich jetzt angehen, egal, was es kostet und was der Denkmalschutz oder mein Vermieter dazu meinen.

Vordach: Schutz vor Regen

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Der Denkmalschutz und mein geplantes Vordach

Es gab schon Fälle, in denen das Verwaltungsgericht entschied, dass bei einem Gebäude ein Vordach nicht genehmigt wurde, da das Gesamtbild der unter Denkmalschutz stehenden Wohnanlage von Reihenhäusern durch das individuelle Erscheinungsbild gestört wurde. Geringfügige Veränderungen wurden allerdings genehmigt.

Es ist also empfehlenswert, sich mit den Nachbarn abzusprechen, damit das Gesamterscheinungsbild erhalten bleibt und somit in keinem Widerspruch zum Denkmalschutz steht. Ein daraufhin gemeinsam gestellter Antrag hat eine größere Aussicht auf Erfolg als ein Einzelantrag. Die Nachbarn waren einverstanden, zumal ich eine kostengünstige Lösung gefunden hatte und auch das Erscheinungsbild gut zu den denkmalgeschützten Reihenhäusern passte. Die Behörde erteilte ihr Plazet, aber noch waren nicht alle Hürden genommen, der Vermieter musste noch einwilligen.

Der Vermieter und das geplante Bauvorhaben

Unsere Wohnanlage gehört einem privaten Investor, den es zu überzeugen galt. Ein erstes Schreiben wurde mit der Bitte um eine Terminabsprache für eine Ortsbesichtigung beantwortet. Jetzt hatte ich Zeit, mich und meine Nachbarn auf den Besuch des Vermieters vorzubereiten. Bei dem Termin konnten wir unsere Planung mit Bildern und Preisen vorlegen, der Vermieter war beeindruckt.

Die gute Vorbereitung zahlte sich aus. Wir einigten uns darauf, dass der Vermieter die Hälfte der Kosten übernahm und dafür keine Mieterhöhung vereinbart wurde. Es war geschafft, das Vordach konnte in Auftrag gegeben werden.

Verschiedene Typen von Vordächern

Es gibt eine Unzahl verschiedener Typen von Vordächern, die dem Geschmack des Kunden entgegenkommen. Allen ist eines gemeinsam, sie verfügen über Regenablaufrinnen, mal vorne, mal seitlich, auf jeden Fall so, dass der höchstmögliche Schutz vor Regenwasser geboten wird. Als Materialien kommen Kunststoff, Glas, Metall oder Holz in Betracht.

Vor- und Nachteile eines Vordaches

Der größte Vorteil eines Vordaches ist der Schutz vor Regenwasser. Geschützt werden dadurch nicht nur Personen, sondern auch die wertvolle Haustür und manchmal sogar der Innenraum, wenn bei einem Regensturm das Wasser direkt von vorne kommt und beim Öffnen der Haustür in die Wohnung spritzt. Ein weiterer Vorteil ist die optische Wirkung. Das Haus gewinnt durch ein optimal in das Gesamtbild integriertes Vordach.

Ein Vordach muss solide genug montiert werden, da ein heftiger Sturm es sonst zerstören könnte, was Verletzungsgefahr bedeutete.

Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Reinigungs- und Pflegemöglichkeit, falls das Vordach zu komplex gestaltet ist. Holzvordächer müssen ab und zu nachlackiert werden, damit sie ihr optisches Erscheinungsbild behalten.

Vordächer über der Terrasse

Nicht nur als Schutz über dem Hauseingang, auch über einer Terrasse kann ein Vordach eine sinnvolle Konstruktion darstellen. Neben Terrassenvordächern aus Holz oder Metall haben sich auch solche aus Glas bewährt, über denen ein Stoffrollo angebracht ist.

So kann - je nach Bedarf - die Sicht frei gehalten oder neugierigen Nachbarn der Einblick verwehrt werden.
Auch im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung leistet das Rollo angenehme Dienste. Der Kaffeeklatsch auf der Terrasse ist vor einem plötzlich einsetzenden Regenschauer sicher, die Party kann weitergehen. Das Plätschern auf dem Dach lässt eine ganz besondere Stimmung entstehen.

Kosten für Vordächer

Die preisgünstigsten Vordächer sind aus Plastik oder Kunststoff hergestellt. Ihre Kosten liegen manchmal bei unter 70,00 Euro. Besonders schön und besonders stabil sind diese Varianten allerdings nicht. Ein Vordach soll gut aussehen und lange halten. Da ist es schon besser, etwas mehr auszugeben und ein Dach aus Glas, Metall oder Holz anzuschaffen. Der Preis liegt hier bei etwa 600,00 bis 1.500,00 Euro. Ein gutes Aussehen ist in dieser Preisklasse selbstverständlich und auch die Haltbarkeit für eine lebenslange Nutzung ist gegeben.

Fazit:

Es lohnt sich immer, über den Anbau eines Vordaches nachzudenken. Nach richtiger Planung wird der Eingang des Hauses, der den ersten Eindruck vermittelt, sowohl optisch als auch funktionell durch den Regenschutz bestens aufgewertet.

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