Haus und Garten

  Kommentare (0)

Gartentore – Schutz mit Stil

Gartentore verbessern das Sicherheitsgefühl. Als gestalterisches Element drücken sie aber auch Stilbewusststein aus.

Gartentore – stilvoller Schutz für Haus und Garten

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Die Gründe das private Grundstück durch ein Gartentor vom öffentlichen Raum abzugrenzen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für den einen stellt ein handgeschmiedetes Gartentor ein stilvolles Gestaltungselement dar, für einen anderen stehen hingegen Sicherheitsaspekte im Vordergrund. So auch für Hildegard Lombach, die seit ihrer Pensionierung viel Zeit in ihrem Garten verbringt.

„Früher, als ich tagsüber bei der Arbeit war, ist mir gar nicht aufgefallen, wie viele Leute hier an der Haustür klingeln, um Zeitungen zu verkaufen oder Spenden zu sammeln“ sagt die heute 67-jährige. Besonders beunruhigt war für sie, als plötzlich ein junger Mann neben ihr im Garten stand und fragte, ob sie einen Augenblick Zeit habe.

„Da war ich schon etwas entsetzt. Ich habe dann erst mal gefragt, wie er überhaupt dazu käme, einfach so einen fremden Garten zu betreten?!“ Die Antwort des Eindringlings: „Weil an der Haustür niemand geöffnet hat.“
Für Hildegard Lombach war schnell klar, dass sie solche Überraschungen nicht länger hinnehmen möchte. Sie entschied sich daher dafür, den Zugang zum Hintergarten durch ein schlichtes, zwei Meter hohes Gartentor aus rostfreiem Edelstahl zu versperren.

Auf Zaunspitzen verzichtete sie ganz bewusst. Ihr Garten, sagt sie, sei schließlich keine Festung. „Manchmal möchte ich aber einfach in der Hängematte liegen und ungestört ein Nickerchen machen können. Wenn ich ständig dran denken muss, dass plötzlich Fremde auftauchen, geht das nicht.“

Schutz der Kinder

Auch Familie Carstens entschied sich aus Sicherheitsgründen für ein Gartentor. Der Grund war in diesem Fall allerdings ihr sehr neugieriger, knapp drei Jahre alter Sohn Thomas. „Seitdem er laufen kann“ so Frau Carstens „ist er ständig ausgebüxt. Das war uns dann einfach zu gefährlich.“

Familie Carstens entschied sich daher für ein hüfthohes, weißes Holzlattentor samt Rosenbogen. „Für unseren Abenteurer ist das hoch genug und außerdem sieht es nett aus. Mein Mann und ich wollten Nichts, das irgendwie ausgrenzend wirkt. Das Holztor erinnert doch aber auch ein bisschen an Bullerbü. Das hat uns gefallen.“

Schutz vor Hunden

Auch für Herrn Tietz ging irgendwann kein Weg mehr an einem Gartentor vorbei: „Ich hatte immer wieder Hundekot im Vorgarten. Deshalb habe ich erst mal ein Schild aufgestellt mit dem Hinweis, dass mein Garten kein Hundeklo ist. Fragen sie mich nicht, was in den Köpfen der Hundehalter vorgeht, aber es hat leider nicht viel gebracht.“

Herr Tietz entschied sich daher für ein Mäuerchen samt handgeschmiedetem Eisentor. Das war zwar recht kostspielig, sagt er „aber so ein Tor ist doch auch ein Aushängeschild. Und wenn schon, dann soll es doch auch was Besonderes sein.“

Gestaltung

Wie die Beispiele zeigen, können die Gründe für das Errichten eines Gartentors ganz unterschiedlich sein. Gemeinsam ist dabei fast allen Hausbesitzern, dass sie sich ein Gartentor wünschen, das nicht zu aufdringlich wirkt und sich gut in die Umgebung einfügt.

Innerhalb eines gemauerten Torbogens etwa wirken undurchsichtige Holztore sehr ausgrenzend, während Edelstahl sich aufgrund der sehr modern anmutenden Materialfarbe nicht besonders gut mit der Patina eines alten Mauerwerks verträgt. In diesem Fall passt ein Tor aus Schmiedeisen daher am besten. Das Mauerwerk bildet dabei den Rahmen, der die Aufmerksamkeit auf das „durchschaubare“ Gartentor lenkt. Unabhängig davon, auf welcher Seite der Begrenzung sich der Betrachter befindet.
Von Hecken eingefasste Tore wirken zudem besonders malerisch, wenn die Gitterstäbe des Tores von Rankpflanzen wie Efeu umschlungen sind.

Damit ein Gartentor als stilistisches Element voll zu Geltung kommt, sollte man sich vor dem Aufbau also Gedanken über das Zusammenwirken von Umgebung, Form, Material sowie Farbe machen.

Materialwahl

Neben der Gestaltung spielt natürlich auch die Haltbarkeit der Materialien eine Rolle. Während Edelstahl witterungsbeständig ist, sollte Schmiedeeisen unbedingt verzinkt und pulverbeschichtet sein. Auch Aluminiumtore werden in der Regel mittels Pulverbeschichtung vor Wettereinflüssen geschützt und eingefärbt. Spätere Neuanstriche sind damit so gut wie überflüssig.

Anders stellt sich die Situation bei Holztoren dar. Edelhölzer wie Bangkirai sind zwar sehr haltbar, allerdings blättert ein Farbanstrich auch hier recht bald ab. Holztore müssen daher im Abstand einiger Jahre immer wieder neu gestrichen werden.
Drahtgittertore sind zwar günstig im Einkauf, ihre Haltbarkeit ist dafür aber begrenzt. Zudem hinterlassen sie einen äußerst zweckmäßigen Eindruck.

Fazit:

Es gibt viele Gründe, den Zugang zu Haus und Garten durch ein Tor von der Umgebung abzugrenzen. Damit das Tor auch gestalterisch überzeugt, sollten Form- sowie Materialwahl sorgfältig ausgewählt werden.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop