Elektro-, Kohle- und Gasgrill

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Verschiedene Grilltypen - Wir nennen Vor- und Nachteile der Varianten

Jetzt haben sich im Laufe der Evolution verschiedene Grilltypen aus der ursprünglichen Form des Jägers entwickelt, der noch seine Beute direkt auf offene Feuerstellen werfen konnte. In einer Koevolution wandelten sich diese Feuerstellen vom einfachen Loch im Boden bis zum Tausende Euro teuren Edelstahlgasgrill.

Elektro-, Kohle- und Gasgrill

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Am Beginn dieses Textes müssen wir das Phänomen aufgreifen, dass selbst Männer, die sonst in der eigenen Küche oft nicht einmal den Dosenöffner finden, mit Beginn der Grillsaison zu meisterhaften Fleisch- oder Wurstexperten werden und diese mit gleichsam angeborener Sicherheit perfekt zubereiten können.

Böse Zungen behaupten, das hänge mit den oft etwas archaischen Zubereitungsmethoden beim Grillen zusammen. Man(n) is(s)t zumeist unter freiem Himmel, bereitet saftiges Fleisch oder Fisch zu und entfacht unter Einsatz des eigenen Lebens eine Flamme, die die gesamte Feuerstelle in Glut setzen soll.

Elektrogrills

Der Elektro-Griller, der ja eigentlich in den Augen des "echten Grillers" gar nicht richtig dazugehört, denn es ist weder Abenteuer noch Gefahr bei dieser Art der Essenszubereitung vorhanden.


Es gibt weder eine offene Feuerstelle, noch ein Anzündritual, und somit ist diese Art des Grillens (wenn man es denn so bezeichnen möchte) etwas für Warmduscher oder ältere Herrschaften. Diese Form in elektrisch ist ohne große Gefahr selbst innerhalb geschlossener Gebäude (beispielsweise mit einem Tischgrill) oder auf dem Balkon durchführbar, was man bei anderen Grillarten tunlichst meiden sollte.


Der hier gezeigte Elektrogrill von Bartscher ist beim Kauf ein echter Glücksgriff: nicht nur, dass er sich durch einen stabilen Stand auszeichnet und ideal mit seiner Größe auf einen Balkon passt, die Ablagemöglichkeit in der Mitte des Fußes erweist sich als äußerst nützlich!

Vorteile von Elektrogrillern:

  • Wenig Schmutz

  • Einfache Reinigung

  • Keine Verbrennungsgefahr durch Flammen

Zudem steckt man einfach den Stecker in die Steckdose und kann relativ schnell loslegen.


Allerdings haben wir Nachteile: Dem Fleisch fehlen meist richtige Verbrennungen und der typische Kohlegeschmack.

Kohlegrills


Schwenkgrill im Garten

Frische Steaks auf einem Schwenkgrill


Der Abenteurer verwendet einen Holz-Kohlegrill, wobei es davon viele verschiedene Versionen gibt. Sowohl von den Grilltypen als auch von den Männern, seltener Frauen, die dahinter stehen.


Beginnend mit einem wenige Euro kostenden Einmalgrill, über diverse Formen von Schwenk-, Kugel- oder Säulengrills bis zu gemauerten festen Gartengrillkaminen ist hier der Individualität kaum eine Grenze gesetzt.


Allen Kohlegrillern gemeinsam aber ist wohl, dass sie wie oben angedeutet das Archaische lieben, eben die Gefahr. Sie zünden ihre Holzkohle oder Holzkohlebriketts (ganz Traditionsbewusste sollen sogar noch Echtholz verwenden) mit diversen Anzündhilfen an, die zum Beispiel fest oder flüssig oder gelförmig sind.


Die Wagemutigen benutzen Spiritus oder ähnliche flüssige Stoffe (beispielsweise Benzin, Flüssiggas) als Grillanzünder und fächern, wedeln oder pusten ständig Luft in die Kohle, damit schneller geht, was eigentlich langsam vor sich hin- und vor allem durchglühen sollte. Diese Spezies trifft man im Sommer häufig auf Unfallstationen oder bei Ärztenotdiensten an.


Die Vernünftigen benutzen Stoffe wie Grill- oder Kaminanzünder oder Brennpaste oder Anzünd-Gel und legen diese gezielt in die Kohle, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Dann gehen sie ein Bierchen (wenige unter ihnen einen Tee) trinken und schauen geduldig alle paar Minuten nach der Kohle, spätestens, aber wenn Mutti ruft: "Is´ der Grill noch nich´ soweit?!"


Manche von diesen Grillern benutzen auch einen Anzündkamin, der den Vorteil bietet, dass in ihm die Kohle schnell und gleichmäßig durchglüht (1 Bierlänge, also ca. 20 Minuten) und man wenig weitere Anzündhilfen benötigt (1 Seite der Tageszeitung oder 1-2 Grillanzünder). Dieser Anzündkamin sieht aus wie ein altes Ofenrohr und ist eine sehr gute Hilfe.


Die Kohlegrills sind je nach Art vielseitig einsetzbar. Ob im Garten, am Strand oder beim Camping, jeder Bereich findet entsprechende Modelle.


Bei den Kohlegrills weist das Grillgut natürlich die gewünschten Verbrennungsspuren oder Muster des Grillrosts auf und schmeckt richtig nach Kohle und Natur. Falls man auf Wunsch der beteiligten Damen (die gerne weitere Beilagen außer Bier wünschten) auf diese Grills Gemüse legt, ist es vorteilhaft, dieses in Alufolie zu wickeln und vielleicht sogar ein wenig Butter oder Öl hinzuzufügen.


Neben den herkömmlichen wohl am häufigsten verwendeten Kohlegrills, die die gewünschten Nebenwirkungen wie Rauch, Qualm, Gestank und so weiter bieten, haben sich in letzter Zeit noch in stärkerem Maße Gas-Grills etabliert.

Gas-Grills

Gas-Grills gibt es in verschiedenen Variationen:

  • Die Profi-BBQ-Griller besitzen ein hammerteures Gerät mit Ablagen und Unterschränkchen, einer riesigen Gasflasche und so weiter. Es gibt hier hauptsächlich die Direktgrills (unsere Bezeichnung), bei denen die Flamme auf Metallschienen lodert und quasi direkt an das Grillgut kommt.

  • Bei einer weiteren Art sind noch Lavasteine eingebaut, die sich zwischen Flamme und Grillgut befinden. Hierbei ist erwartungsgemäß der Geschmack nahe am Kohlegrill, da die üblichen Grillgegebenheiten, wie "Fetttropfen" ähnliche Effekte auf den heißen Lavasteinen erzielen.

  • Gasgrills sind relativ leicht handhabbar in der Reinigung, da die meisten eine Fettauffangschale haben und somit eine Arbeitserleichterung bieten.

Fazit:

Jeder Grill-Typ hat seine Fans, die einen bevorzugen den Klassiker den Holzkohlegrills wegen des Geschmacks und Flairs. Gasgrills sind leicht zu reinigen und die Temperatur ist exakt steuerbar. Elektro-Grills sind ideal für den Balkon.

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