Kräutergerichte

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Frische Kräuter für Weihnachtsgerichte

Im Winter und zu Weihnachten muss nicht auf die Verfeinerung der Speisen durch Kräuter verzichtet werden. Thymian, Salbei, Estragon oder auch Ysop lassen sich zum Teil im Garten oder auf der Fensterbank das ganze Jahr über ziehen. Diese finden dann ihre Verwendung in festlichen Gerichten, Kräuterfleischkrusten und Soßen.

Es ist ein Kraut gewachsen

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Weihnachten verbinden wir mit Gewürzen wie Nelken, Zimt und Kardamom. Aber es gibt in dieser festlichen Zeit außerdem noch ganz besondere Kräuter, mit denen Festtagsessen veredelt werden können. Diese gehören zu einem stimmungsvollen Abend wie der Geruch von Tannennadeln und Plätzchen. Mit der richtigen Auswahl an Kräutern erhalten alle Speisen ihre ganz individuelle Note und werden zum besonderen Geschmackserlebnis. Wer sich schon in den Sommermonaten Kräuter getrocknet oder gefroren hat und außerdem über einen Vorrat an immergrünen Kräutern verfügt, kann stets aus den Vollen schöpfen. Guten Appetit und fröhliches Feiern!

Winterliche Kräuter

Bestimmte Rosmarinarten sind so winterfest, dass sie es am liebsten kalt und schattig mögen. Sie können daher auf dem Balkon, der Terrasse oder im kleinen Kräutergarten bleiben, auch wenn die Temperaturen fallen. Nur bitte nicht in der Sonne. Der kräftige Geschmack von Rosmarin macht sich gut an Fleisch wie Geflügel oder für Soßen zu Fischgerichten. Die Zweige des Bergbohnenkrauts können ebenfalls in der kalten Jahreszeit geerntet und mitgekocht werden. Empfehlenswert ist es zum Beispiel für Grillmarinaden oder Schmorgerichte. Damit harmonisiert besonders gut der Salbei. Hier gibt es eine große Auswahl an witterungsresistenten Sorten. Der Zwergsalbei beispielsweise beansprucht nur wenig Platz und hat ein feines Aroma. Sehr sparsam dosiert ist Salbei das optimale Kraut für Fisch- und Fleischgerichte, besonders für Lamm und wärmende Eintöpfe.

Mehr Kräuter für den Winter

An herzhaften Kräutern dürfen in dieser Jahreszeit auch Thymian, Petersilie, Oregano und Estragon nicht fehlen. Sie können problemlos in Töpfen von der Fensterbank gezogen werden und geben so der Küche noch schöne, grüne Farbtupfer. Dazu kommt noch das Kraut Ysop, das bei genügend Sonnenlicht ebenfalls wintergrüne Blätter trägt. Dieses Würzkraut kann zu eher fettigen Festtagsmenüs und Kartoffelsuppen dazu gefügt werden und findet sich auch oft in Kräuterteemischungen. Zusätzlich erhalten Nachtischkreationen wie Obstkuchen oder Quarkspeisen dadurch eine feine Note.

Fleischfilets mit Mark-Kräuterkruste

Zu einem intensiven Geschmackserlebnis werden Filets durch eine Kräuterkruste. Für vier Rinderfilets benötigst Du 125 Gramm Rindermark, 60 Gramm Paniermehl, drei geschälte und gehackte Knoblauchzehen, vier gehackte Thymianzweige, zwei gehackte Estragonzweige, ein Teelöffel gehackter Rosmarin, ein Bund gehackte Petersilie und das Eigelb von zwei Eiern. Zuerst musst Du das rohe Mark aus den Knochen herauslösen und zerkleinern. Danach Rosmarin, Thymian, Estragon, Knoblauch und Petersilie mit dem Mark, dem Eigelb und dem Paniermehl vermischen. Ergänze noch etwas Olivenöl sowie Salz und Pfeffer und stelle das Ganze im Kühlschrank kalt. Die angebratenen Filets kommen in eine Gratinform mit Öl und werden anschließend mit der Mark-Kräutermasse bestrichen und in den Ofen geschoben. Dann circa fünf Minuten warten, bis sich die Kruste bräunlich färbt. Das Ergebnis ist richtig schön würzig-aromatisch.

Salbeisoße für Geflügel

Kinderleicht gezaubert: Mit einer köstlichen Salbeisoße lassen sich viele Gerichte geschmackvoll ergänzen – zum Beispiel Geflügel mit Kartoffeln und Karottenstreifen. Dazu benötigst Du circa 60 Gramm Butter, frischen Salbei, einen halben Becher Sahne, drei Stücke Hartkäse wie Grana Padano, je nach Geschmack noch einen Schuss Weißwein und/oder Hühnerbrühe. Butter und der gehackter Salbei werden in eine Pfanne gegeben und direkt mit der Sahne, der Brühe und dem Weißwein abgelöscht. Nach kurzem Aufkochen das Ganze durch ein Sieb geben und anschließend den Käse hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Fazit:

Würzig-aromatische Düfte lassen am Weihnachtsabend der ganzen Familie das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit Kräutern aus eigenem Anbau verfeinerst Du nicht nur das Essen sondern auch den unvergesslichen Abend.

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