Stimmungslicht

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Der herrliche Duft echter Wachskerzen

Kerzen aus reinem Bienenwachs gehören zu den ersten Beleuchtungsmitteln, die von Menschen genutzt wurden. Obwohl inzwischen synthetische Materialien wie Stearin und Kunstwachs das echte Bienenwachs überflügelt haben, sind die echten Wachskerzen nach wie vor gefragt. Ihre Vorteile liegen im natürlichen Herstellungsstoff und dem angenehmen Duft von Bienenwachs.

Duftende Wachs-Kerzen

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Der Klassiker: Kerzen aus Bienenwachs

Heute werden Kerzen meist maschinell hergestellt und nicht mehr, wie in früheren Zeiten, per Hand gezogen. Kerzen aus Bienenwachs wurden so immer mehr von denen aus künstlichen Materialien abgelöst. Doch auch heute noch gibt es Liebhaber der echten Wachskerzen, die mit der Hand gezogen, gegossen oder gerollt werden. Diese Herstellung macht ihre Formen und die Vielfalt natürlich besonders wertvoll.

Ein großer Vorteil von hochwertigen Wachskerzen ist darüber hinaus, dass sie im Gegensatz zu minderwertigen Kerzen weder Qualm noch Ruß entwickeln. Zudem haben die Bienenwachs-Kerzen einen ganz besonderen zarten und natürlichen Duft, was ihren etwas höheren Preis definitiv rechtfertigt.

Wachskerzen selbst herstellen

Ein großer Spaß ist es, Wachskerzen selbst herzustellen. Das ist ein tolles Hobby und gar nicht so schwierig. In speziellen Internetshops gibt es alles nötige Zubehör dafür. Die herkömmliche Methode ist das Rollen oder das Ziehen von Kerzen. Hier wird das weiche Wachs um den Docht gerollt oder gezogen, bis die Kerze die richtige Länge und Dicke erreicht hat. Als Material kann gefärbtes Wachs oder reines, naturfarbenes Bienenwachs verwendet werden.

Besonders schöne Kerzen lassen sich außerdem mithilfe von Wachs-Kerzen-Formen selbst herstellen. Im Internet lassen sich hierfür die Formen bestellen – so wie Du Dir Deine Kerze wünschst. Darüber hinaus gibt es hier auch das notwendige Wachs und für die Verzierungen spezielles Klebewachs sowie die Dochte zur Verzierung.

Die Form wird dann um den Docht herum mit erhitztem Wachs ausgegossen. Nach dem Auskühlen können mit dem erwärmten Klebewachs alle denkbaren Verzierungen, Ornamente oder auch Schriften auf die Kerze gebracht werden.

Wachskerze oder LED?

Buchempfehlungen:

LED-Lichter haben im Kampf um das beste Beleuchtungsmittel inzwischen so manches Rennen gewonnen. Die besondere Atmosphäre, die echte Wachskerzen durch ihre lebende Flamme und ihren Geruch verbreiten, lässt sich durch LED-Kerzen allerdings kaum erzeugen. So ist beispielsweise das künstliche Flackern einer künstlichen Lampe, trotz programmierter Unregelmäßigkeit, niemals mit einer warmen Kerzenflamme zu vergleichen.

Allerdings benötigen Wachskerzen im Gegensatz zu künstlichen Lichtern natürlich immer eine Beaufsichtigung und bringen besonders bei Familien mit Kindern natürlich immer eine Verbrennungsgefahr mit sich. Darüber hinaus ist künstliches Licht wetterfester als natürliches Licht, weshalb es sich besser zur Abendbeleuchtung im Garten, auf der Terrasse oder im Wintergarten eignet.

Dicke oder dünne Wachs-Kerzen?

Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich von der Art der Dekoration ab, die Du planst. In einem großen Glaswindlicht kann eine dünne Kerze nicht besonders wirkungsvoll sein. Kerzenhalter dagegen sind oft für dünnere Kerzen gefertigt. Leider sind die dicken Kerzen nicht immer die, die auch endlos lange brennen. Häufig schmilzt der Wachs innen weg, bleibt außen stehen, sodass der Docht im flüssigen Wachs versinkt.

Dann hilft nur, das Wachs außen mit einem Messer abzutrennen, was zwar die Kerze schneller schwinden lässt, es aber ermöglicht, dass sie bis zum Ende herunterbrennen kann. Hochwertige Kerzen tropfen auch nur mäßig oder gar nicht. Solche sollten besonders für Leuchter gekauft werden, damit nicht Tische oder andere Möbel durch Wachs verunreinigt werden.

Fazit:

Als Stimmungsmacher und Dekoration ist die Wachskerze konkurrenzlos, zumal sie im Gegensatz zu den industriell gefertigten Produkten weder Qualm noch Ruß entwickelt. Der einzige Nachteil der Kerzenbeleuchtung ist das Nachkaufen von Kerzen sowie die Tatsache, dass sie stets beaufsichtigt werden müssen.

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