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Womit den Carport begrünen? Welche Pflanzenarten eignen sich?

Ein Carport fügt sich durch seine offene Bauweise ohnehin schon besser in viele Gärten ein, als eine massive Garage. Doch durch eine Begrünung kann man diese lockere und natürliche Wirkung noch verstärken, allerdings eignet sich nicht jede Pflanze für eine solche Maßnahme.

Begrünung für Carports

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Kletterpflanze

Will man ein Bauwerk begrünen, wählt man in der Regel eine Kletterpflanze aus, also eine Pflanzenart, die nur mit unterstützender Hilfe einer Wand oder eines Gerüstes in die Höhe wachsen kann. Aber auch in der großen Familie der Kletterpflanzen gibt es Unterschiede:

Selbstklimmer nutzen zum Klettern meist Haftschalen und benötigen daher keine weitere Unterstützung, um Wände oder Gerüste zu begrünen. Allerdings können sie so auch Schäden am Bauwerk verursachen. (Vor allem an verputzten Wänden.)
Bekannte Selbstklimmer sind beispielsweise Wilder Wein oder Efeu.

Rankpflanzen

Rankpflanzen hingegen gelingt das Klettern nur mit zusätzlicher Hilfestellung. Sie bilden, wie der Name schon sagt, Ranken aus, die nur Halt finden, wenn sie eine spezielle Vorrichtung wie beispielsweise Spannseile oder ein Gerüst aus Stahl beziehungsweise ein Holzspalier vorfinden. Typische Rankpflanzen sind unter anderem Geißblatt oder Clematis.

Bereits hier sollte man dementsprechend klären, was genau begrünt werden soll, bzw. welchen Aufwand man auf sich nehmen möchte.

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Was ist gestalterisch zu berücksichtigen?

Natürlich sollte nicht nur die ausgewählte Pflanze, sondern auch die eventuell zu wählende Rankhilfe zur Gestalt des Bauwerks passen.

So ist ein einfaches Scherengitter aus Holz sicher für eine sehr moderne Carportanlage, beispielsweise einen Stahlcarport, nicht unbedingt die richtige Wahl, während Metallverstrebungen recht gut mit einem Holzcarport harmonieren können. Übrigens kann eine farbig gestaltete Rankhilfe durchaus noch besondere Akzente setzen.

Hinsichtlich der Pflanzenauswahl ist diesbezüglich unter anderem das Ziel der Begrünung zu beachten:
Ist ein Sichtschutz – beispielsweise zwischen einem Sitzplatz und dem Auto - gewünscht, sollte dementsprechend eine Pflanze mit relativ dichtem Wuchs oder großen Blättern (wie zum Beispiel die Pfeifenwinde) ausgewählt werden.

Soll dieser Sichtschutz auch im Winter bestehen? Das kann eigentlich nur eine immergrüne Pflanze wie Efeu oder ein immergrünes Geißblatt gewährleisten. Allerdings können auch dicht wachsende Ranken allein bereits ein Sichthindernis darstellen.

Möchte man sich über bunte Blüten freuen? Dann sind Clematis oder Rosen eine gute Wahl, während natürlich Efeu, Pfeifenwinde oder Wilder Wein ausscheiden. Andererseits beeindruckt gerade der Wilde Wein im Herbst mit seinem leuchtend roten Laub, wenn viele blühende Stauden bereits verwelkt sind.

Die Himmelsrichtung darf man nicht vergessen!

Da viele Pflanzen hinsichtlich der Belichtung sehr ausgeprägte Vorlieben besitzen, sollte auf jeden Fall geprüft werden, wie stark die zu begrünende Stelle besonnt wird.

Beliebte Kletterpflanzen, wie beispielsweise Efeu und Clematis, mögen die Ostseite eines Gebäudes, an der sie vor der starken Mittagshitze geschützt sind, erheblich lieber.

Wilder Wein hingegen wird sich im Herbst an einer schattigen Stelle weniger schön färben, und auch Rosen oder eine Kulturweinrebe bevorzugen die volle Sonne einer Südseite.

Probleme einer Begrünung

Dass Selbstklimmer mit ihren Haftscheiben Schäden hervorrufen können, wurde bereits angedeutet. Ob dies für das jeweilige Bauwerk auch tatsächlich zutrifft, sollte am besten ein Fachmann beurteilen, da es sehr auf den jeweiligen Einzelfall ankommt. Grundsätzlich sind diese Pflanzen auch eher für die Begrünung ganzer Wände geeignet, beispielsweise also für ein Gerätehaus oder Gartenhaus.

Aber auch Rankpflanzen können aufgrund ihres Wuchsverhaltens für erhebliche Probleme sorgen. So kann der eigentlich attraktive Blauregen Dachrinnen aus ihrer Verankerung reißen oder zerdrücken. Zierliche Rankhilfen sind für ihn völlig ungeeignet. Außerdem wächst er so stark, dass ein regelmäßiger Rückschnitt unabdingbar ist. Für die Carportbegrünung ist er nur sehr eingeschränkt empfehlenswert.

Auch andere Arten sind so starkwüchsig, dass sie auf ein sehr stabiles Gerüst angewiesen sind. Dazu zählen Knöterich, Winterjasmin, immergrünes Geißblatt und natürlich Ramblerrosen.

Nicht nur bei ihnen ist darauf zu achten, dass sie an besonders windgefährdeten Stellen nur wirklich dann angepflanzt werden, wenn das Gerüst absolut stabil ist. Ansonsten kann schon ein schwacher Herbststurm das Ganze zu Fall bringen und auf diese Weise auch das Fahrzeug im Carport beschädigen.

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Fazit:

Wenn man seinen Carport durch eine Begrünung aufwerten möchte, gibt es wichtige Dinge zu beachten. Erstens muss eine Pflanze ausgewählt werden, die sich am jeweiligen Standort wohlfühlt und auch die gestalterischen Ansprüche erfüllt. Und zweitens muss das Gerüst für die Pflanze stabil und standsicher sein.

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