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Carport oder Garage – eine Frage der Brieftasche und des Stils

Geschmack, vorherrschender Umgebungsbaustil und individueller Platzbedarf bilden die Rahmenbedingungen beim Bau eines Carports oder einer Garage. Auch die geltende Bauordnung ist eine wichtige Einflussgröße. Beide Stellplatz-Varianten bieten unterschiedlichen Schutz vor Witterungseinflüssen und neugierigen Blicken.

Ein solides Heim für das Auto

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Im Alltag unterscheiden sich Carports und Garagen in nur wenigen wichtigen Punkten. Die Grenzen sind fließender geworden.

Design

Mit wenigen Ausnahmen ist das Design Deines künftigen Stellplatzes Deinem Geschmack überlassen. Ob Du eine Garage mit Walm- oder Satteldach vorziehst oder ein begrüntes Flachdach mit fließendem optischem Anschluss an das Terrassendach gebaut werden soll, bleibt Dir im Rahmen der Bauordnung freigestellt. Auch die Entscheidung, ein Holzcarport oder ein Stahlcarport zu bauen, steht Dir grundsätzlich frei, wenn Dein privater Stellplatz zur Umgebungsbebauung passt. Im Zweifelsfall kann Dein Architekt Tipps geben und passende Entwürfe liefern.

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Der Markt bietet eine große Auswahl an Garagen und Carports in Fertigbauweise, die auf individuelle Wünsche anzupassen sind. Wie Garagen für ein oder mehrere Fahrzeuge, so können auch Einzelcarports und Doppelcarports realisiert werden. Durch den Vorteil, optisch etwas luftiger zu sein, ist die Akzeptanz von großen Carports in vielen Gemeinden höher. Im Interesse guter Nachbarschaft solltest Du gerade bei ausgefalleneren Ideen Dein Bauvorhaben mit den Nachbarn absprechen. Das spart (potentiellen) Stress und spricht für Deine Stilsicherheit.

Platzbedarf

Gartengeräte, Fahrräder und Kinderspielzeug sind in Garagen besser unterzubringen, solange sich nicht die Ausmaße Deiner Garage und Deines Autos umgekehrt proportional zueinander verhalten. Insofern ist es in der Planungsphase besonders für die Garage wichtig zu bedenken, was Du alles unterbringen musst oder willst.

Ein Carport ist in dieser Beziehung deutlich flexibler, bietet dafür aber keinen echten Diebstahlschutz für kleine Geräte und Gartenutensilien. Dieser Nachteil des Carports lässt sich meistens ausgleichen. Du kannst beispielsweise den Carport mit einem Gartenhaus ergänzen.

Alternativ kannst Du im Doppel-Carport eine Hälfte für das Auto reservieren und in die andere Hälfte von spezialisierten Herstellern abschließbare Aufbewahrungslösungen oder ein Gerätehaus einbauen lassen. Das funktioniert besonders gut bei Carportanlagen, in denen die Stellplätze hintereinander vorgesehen sind.

Bauordnung

Rechtliche Vorschriften beim Bau eines Carports oder einer Garage sind in Deutschland so unterschiedlich wie die regionalen Dialekte. Ein Blick in die Landesbauordnung Deines Bundeslandes und ein Interview mit dem lokalen Bauamt werden Dir also nicht erspart bleiben. Je nach Bundesland sind beide Stellplatz-Formen völlig genehmigungsfrei oder müssen grundsätzlich beantragt werden. Es empfiehlt sich, in jedem Fall vor dem Bau Kontakt zum Bauamt aufzunehmen, da sich hinter öffentlich-rechtlichen Vorgaben lokale Naturschutzvorschriften oder planungsrechtliche Besonderheiten verstecken können, die in der Praxis einen Genehmigungsvorteil für entweder die Garage oder den Carport bedeuten können.

Sicherheit

Auch am Carport lässt sich zusätzlicher Diebstahlschutz für das Auto zum Beispiel in Form verriegelbarer Pfosten ergänzen. Diese Lösung wird jedoch im Gegensatz zur Verschließbarkeit einer Garage von den meisten Kfz-Versicherungstarifen nicht honoriert. Anders als der Carport können Garagen außerdem mit zusätzlichen elektronischen Sicherheitssystemen ausgerüstet werden. Deshalb sind für teure Autos und erst recht für wertvolle Motorräder und Fahrräder Garagen und Gerätehäuser wegen ihrer geschlossenen Bauweise die sinnvollere Unterbringung.

Wetterschutz

Sowohl Carport als auch Garage bieten Sommer wie Winter einen effektiven Schutz vor Witterungseinflüssen. Allerdings herrscht in einem Carport eine naturgemäß größere Luftzirkulation. Das bedeutet einerseits, dass hohe Luftfeuchtigkeit hineinzieht, dafür trocknet andererseits das nasse Fahrzeug besser ab. Das Anbringen sicherer Anschlüsse zum Auftanken von Elektrofahrzeugen ist trotz der höheren Luftfeuchtigkeit auch im Carport problemlos möglich.

Kosten

Im Schnitt sind Carports kostengünstiger als Garagen. Das beginnt damit, dass für Garagen in der Regel wegen der Massivbauweise Fundamente gegossen werden müssen, was bei Carports nicht immer notwendig ist. Außerdem kannst Du beim Carport flexibel Bauelemente, wie Rankgitter-Seitenteile, Lattenwände oder Acrylglaswände nach Geschmack und ohne hohe Baukosten zu späteren Zeitpunkten ergänzen oder austauschen. Bei durchschnittlichem handwerklichem Geschick spart zudem der Eigenbau eines Carport-Bausatzes Kosten.

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Fazit:

Die Entscheidung für ein Carport als Alternative zur herkömmlichen Garage hängt im Wesentlichen von den finanziellen Möglichkeiten sowie dem Wert der unterzubringenden Fahrzeuge ab. Den Werterhalt durch Wetterschutz gewährleisten beide Stellplatzformen.

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