Wasserwelt

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Verschiedene Teicharten – Welcher Typ passt perfekt zu Dir?

Man sitzt in einer lauen Sommernacht im Garten, eine dicke Kerze auf dem Tisch, ein gutes Buch in der Hand. Und im Hintergrund plätschert es leise vor sich hin. Idylle pur! Doch ein Teich sorgt nicht nur für Atmosphäre im Garten – gleichzeitig bietet er Pflanzen und Tieren einen geschützten Lebensraum, weckt die Abenteuerlust und Wissbegierde der Kids und fordert den grünen Daumen eines jeden Naturfreundes heraus. Hier stellen wir Dir verschiede Teichtypen vor – und erklären, warum ein Teich nicht nur für Idylle im Garten sorgt, sondern auch sonst eine gute Sache ist.

Teichtypen für den Garten

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Der gemeine Gartenteich

Im Vergleich zu großen, natürlich entstandenen Seen ist der Gartenteich ein kleines, künstlich angelegtes Gewässer mit Pumpe, Filter, optisch ansprechender Bepflanzung und – wenn gewünscht – ein paar kleineren Fischen und verschönernden Deko-Elementen. Der Gartenteich ist ein Zier- oder Schmuckteich.

Wer einen Gartenteich anlegt, greift beim Bau häufig auf Folie zurück. Mit ihr werden Grund und Seitenwände ausgelegt. Alternativ dazu kannst Du Deinen Gartenteich mit einer Fertigschale aus Kunststoff oder unter Einsatz von Beton anlegen.

Entscheidend ist vor allem die Auslegung des Teichs. So können Wasser- und Sumpfpflanzen nur in entsprechender Tiefe wachsen. Typische Teichbewohner sind zum Beispiel: See- und Teichrosen, Karpfen, Frösche und Schnecken.

Der Fischteich

Streng genommen fallen unter den Begriff „Fischteich“ eigentlich nur jene Teiche, die zur professionellen Fischzucht angelegt und genutzt werden. Häufig werden aber auch Gartenteiche, in denen Zierfische gehalten werden, als Fischteich bezeichnet.

Eine beliebte Unterart des Fischteiches ist der Koiteich. Mit seinen schillernden Rot-, Orange- und Perlmutttönen ist der japanische Nishikigoi, kurz Koi, eine Zierde für Deinen Garten.

Wenn Du Dir einen Fischteich anlegen möchtest, solltest Du immer auch die Lebens- und Futtergewohnheiten der schwimmenden Gartenbewohner mit in die Planungen einbeziehen. So knabbert der Koi zum Beispiel gerne an Pflanzen.

Teiche mit solchen Fischen werden daher häufig ohne dieses Grün angelegt. Da Pflanzen jedoch natürliche Filterer sind und dazu beitragen, dass der Teich sauber bleibt, solltest Du in diesem Fall ersatzweise stärkere industrielle Filter einsetzen.

Der Naturteich

Dieser Typ Teich zeichnet sich vor allem durch seinen naturnahen Charakter aus. Seine Randbereiche sind dicht bepflanzt, einheimische Insekten und Amphibien finden im Wasser und im Bereich darum einen natürlichen Lebensraum.

Die Vielfalt der dort wachsenden Pflanzenarten ist abhängig von der Sonneneinstrahlung. Je sonniger der Standort des Teiches, desto mehr verschiedene Pflanzen werden sich dort wohlfühlen und aufblühen! Viel Sonne ist jedoch kein Muss.

Ein Naturteich gedeiht mit etwas geringerer Pflanzenauswahl auch im Schatten. Wer dort Fische halten möchte, sollte jedoch bedenken, dass diese viele Wassertiere fressen – und manche auch Gefallen daran finden, die umliegenden Pflanzen anzuknabbern.

Praktisch: Ein Naturteich kommt ohne Filter oder andere Technik aus, um das Gewässer sauber zu halten. Gegen Algenwachstum helfen Unterwasserpflanzen.

Der Schwimmteich

Wer ein entsprechend großes Plätzchen im Garten frei hat, der kann sich einen Schwimmteich (auch Badeteich genannt) gönnen – und damit einen tollen Naturpool auf eigenem Grund und Boden. Grundsätzlich sollte man Profis damit beauftragen. Diese können einen solchen Teich inklusive Bepflanzung innerhalb von zwei Wochen anlegen.

Dadurch, dass sich der Schwimmteich durch die spezielle Bepflanzung in der Flachzone auf biologische Art und Weise selbst reinigt, können langfristig Kosten gespart werden. Praktisch: Im Winter wird der Schwimmteich zwar höchstens zum tapferen Eisbaden genutzt, doch wenn es lange kalt genug war und sich eine dicke Eisschicht darauf gebildet hat, kann man darauf auch Schlittschuh laufen.

Der Filterteich

Zwar können sich Teiche normalerweise selbst reinigen, doch durch äußere Einflüsse wie Verschmutzung durch altes Laub oder Tierkot kann das Gleichgewicht manchmal gestört werden – besonders dann, wenn in dem Teich auch Fische leben. Ihre Anwesenheit wirkt sich negativ auf die Wasserqualität aus.

In einem solchen Fall kann man einen Filterteich einsetzen, der etwas höher liegen sollte als der Hauptteich. Das Wasser, das im Filterteich biologisch aufbereitet wird, kann so in gereinigter Form in den Hauptteich überlaufen.

Fazit:

Ein Teich im Garten ist nicht nur toll fürs Auge, Du kannst Pflanzen und Tieren damit auch ein Stückchen wertvollen Lebensraum bieten. Oberstes Gebot bei der Anlegung eines Teiches: Die Lebens- und Futtergewohnheiten der Lebewesen im Auge behalten.

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