Wasserwelt

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Mit Teichpflanzen zu einem paradiesischen Gartenteich

Die Wahl der Wasserpflanzen und ihre Anordnung entscheiden darüber, ob der Gartenteich zu einem Schmuckstück im Garten wird. Dabei gibt es einige wesentliche Grundsätze zu beachten.

Der Gartenteich und seine Wasserpflanzen

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Wichtige Voraussetzungen für Pflanzen

Vor dem Kauf von Teichpflanzen solltest Du Dir ein Gesamtbild von der Gestaltung Deines Gartenteiches machen. Das geht am besten mit einem Bepflanzungsplan.

Hier zeichnest Du den Gartenteich sowie die jeweiligen Standorte der Wasserpflanzen ein. Im Folgenden erfährst Du, welche Pflanzen an welcher Stelle und auf welche Weise gepflanzt werden. Ihre Lebensbedingungen sind jeweils verschieden und entscheidend für ihr Wachstum.

Wahl der Pflanzen

Bei der Pflanzenwahl solltest Du den heimischen Teichpflanzen den Vorzug geben. Exotische Pflanzen haben zwar ihren Reiz, möglicherweise aber auch aufgrund des veränderten Klimas Wachstumsprobleme.

Es gilt der Grundsatz, dass weniger mehr ist. Optimal sind deshalb zwei bis drei Pflanzen pro Quadratmeter. Es ist besser, sich auf wenige Sorten und auch auf eine kleinere Anzahl zu beschränken, damit die Pflanzen sich ausbreiten können. Achte auch auf den Standort der Pflanzen, denn wie jede andere Pflanze auch, hat die Teichpflanze ihre Vorlieben, was Sonne oder Schatten angeht.

Anordnen der Pflanzen im Teich

Bezüglich der Reihenfolge der Bepflanzung solltest Du in der Teichmitte beginnen und Dich bis zum Teichrand vorarbeiten. Für die Mitte eignen sich sehr gut Seerosen, während Du für die Uferbepflanzung Schilf, Rohrkolben, Binsen oder Sumpfpflanzen auswählen kannst, die Du jeweils mit drei bis fünf Pflanzen als Gruppe anordnest.

Diese Pflanzen sind im Wachstum sehr vital und brauchen ausreichend Platz. Um den Teich streng von der Uferbepflanzung zu trennen, kannst Du Folienränder aufstellen. Uferpflanzen haben über ihren optischen Reiz hinaus auch den Nutzen, dass sie Tieren als Unterschlupf und Nahrungsquelle dienen.

Schwimmpflanzen

Ideal für die Mitte Deines Teiches sind Schwimm- und Schwimmblattpflanzen. Dazu gehört die überaus beliebte Seerose, die wegen ihrer Schwimmblätter Schatten spendet. Zu den Schwimmpflanzen gehören auch die Krebsschere sowie die Wasserlinsen, die allerdings wegen ihrer Größe und ihres Wachstums eher auf große Teiche passen.

Unterwasserpflanzen

Unterhalb der Schwimmpflanzen solltest Du wegen des geringen Lichteinfalls keine Unterwasserpflanzen ansiedeln. Beliebte Arten der Unterwasserpflanzen sind das Hornblatt, das Tausendblatt, die Wasserpest, der Teichfaden und verschiedene Seegrasgewächse.

Diese Pflanzen sorgen für ein ökologisches Gleichgewicht im Teich, indem sie den Teich mit wichtigem Sauerstoff anreichern.

Pflanztiefe

Unbedingt zu beachten ist jedoch die Pflanztiefe der jeweiligen Teichpflanze. Im Idealfall gliedert sich Dein Gartenteich in insgesamt drei Zonen. Die Randzone ist die Sumpfzone mit einer Tiefe bis zu 15 Zentimetern.

In der Mitte befindet sich die Flachwasserzone, die bis zu einem halben Meter tief sein darf. Die  Tiefwasserzone erreicht eine Tiefe bis knapp über einem Meter. Für jede Teichpflanze gibt es sozusagen die ideale Tiefe. Die Wassertiefe lässt sich auch mit Hilfe von Ziegelsteinen regulieren für Pflanzen, die sich in Töpfen befinden.

Einpflanzen in den Teich

Eine ideale Grundlage für Teichpflanzen ist ein Substrat aus einer Mischung von Lehm, Sand und Teicherde, das idealerweise vor Einfüllen des Wassers in den Teich geschüttet wird. Denn die Teichpflanzen müssen Wurzeln schlagen, und das in dieser Mischung am besten.

Du kannst auf das Füllen des Teiches mit Substrat verzichten, wenn Du Dich dafür entscheidest, die Teichpflanzen in spezielle Gittertöpfe zu pflanzen. Pflanzen, die Du in der Tiefwasserzone ansiedeln möchtest, schlägst Du mit Lehm und Sand in ein Pflanztuch ein und lässt es in die Tiefe hinabsinken.

Die Rolle der Sauerstoffproduktion

Eine wichtige Rolle bei der Bepflanzung des Teiches spielen die Sauerstoffproduktion und der Erhalt des biologischen Gleichgewichts. Deshalb ist es wichtig, Pflanzen zu wählen, die die Sauberkeit und Klarheit des Wassers unterstützen. Du solltest also Pflanzen aussuchen, die das Algenwachstum reduzieren, weil sie dem Wasser Mineralien und Nährstoffe entziehen.

Nützlich sind aber auch Schwimmpflanzen, die sich regelmäßig in der Teichmitte befinden und die den Teich vor zu viel Sonneneinstrahlung schützen, wodurch sie den Algen die Möglichkeit zur Photosynthese und zum Wachstum entziehen.

Fazit:

Die Wahl geeigneter Teichpflanzensowie ihre richtige Anordnung und Pflege machen den Gartenteich zu einem Schmuckstück und zu einer Oase der Entspannung im Garten. Wer alle Tipps beachtet, wird viel Freude über dieses Biotop im Garten haben.

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