Akku-Heckenschere

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HSA 65 und HSA 85 – Schnurlose Heckenschere von Stihl

Akku betriebene Heckenscheren sind leise und sehr flexibel einsetzbar

HSA 65 und 85 Heckenschere von Stihl

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Wer für den Heckenschnitt zur benzingetriebenen Heckenschere greift, kennt das Problem: Die Nachbarn sind aufgrund des Lärms schnell aus dem Häuschen. Abhilfe schafft hier die kabelgebundene Elektroschere. Deren Nachteil wiederum besteht darin, dass sich Schneidmesser und Kabel unter Umständen in die Quere kommen. Unfälle weiß der umsichtige Gärtner in der Regel zwar zu vermeiden, stören tut die "Leine" aber alle mal.
Einen Ausweg aus dieser Misere weisen mittels Akku betriebene Heckenscheren. Eine Gerätekategorie, die bisher allerdings hauptsächlich dadurch aufgefallen ist, äußerst schwachbrüstig zu sein. Mit Einführung der Lithium-Ionen Technik gehört dieses Manko allerdings der Vergangenheit an.

Die Firma Stil hat in diesem Sommer zwei neue Modelle vorgestellt, die sich deutlich von früheren Geräten unterscheiden. Die Heckenschere Stihl HSA 65 sowie HSA 85 mit 36 Volt Lithium-Ionen-Akku sind ungewohnt kraftvoll.

Schnell, kraftvoll und leise

Beide Modelle zerschneiden Äste mit einer Stärke von bis zu 22 Millimetern bei bis zu 3.000 Hüben in der Minute. Die Geschwindigkeit ist stufenlos regelbar. Einen Leistungsunterschied zu kabelgebundenen Geräten konnten wir somit nicht feststellen. Lediglich das Gewicht macht sich bemerkbar. Die HSA 65 wiegt 4,6 Kilogramm, der größere Bruder HSA 85 kommt auf 4,8 Kilo. Gegenüber Benzinern liegen sie damit aber immer noch im Mittelfeld.

Der wesentliche Unterschied beider Geräte liegt beim Messer, das beim kleineren Modell 57, beim Größeren 69 Zentimeter misst. Während die Zähne der HSA 65 einseitig geschliffen sind, ist die HSA 85 zudem mit beidseitig geschliffenen Schneiden bestückt.

Beide Modelle sind an der Spitze mit einem Stoßschutz versehen, sodass auch in Bodennähe und vor Hauswänden damit gearbeitet werden kann.
Das Gütesiegel Blauer Engel tragen ebenfalls beide Geräte. Hintergrund der Auszeichnung sind die geringe Betriebslautstärke und der vibrationsarme Lauf.

Gute Akkuleistung und kurze Ladezeiten

Um keine Illusionen aufkommen zu lassen: Ganz so kraftvoll wie benzinbetriebene Heckenscheren sind die Akku-Heckenscheren von Stihl nicht. Auch der "Endlosbetrieb" kabelgebundener Modelle ist logischerweise nicht möglich. Nach einer Betriebszeit zwischen 30 und 45 Minuten ist Schluss.

Zum Trimmen einer durchschnittlichen Hecke sollte dass aber ausreichen. Zudem sind die Arme nach einer dreiviertel Stunde so müde, dass die meisten Gärtner hiernach ohnehin eine Pause einlegen möchten. Außerdem lässt sich die Ladezeit des Akkus auch prima dazu nutzen, den herunter gefallen Heckenschnitt einzusammeln.

Beim kleineren Modell HSA 65 beträgt die Ladezeit etwa anderthalb Stunden. Dem größeren Modell HSA 85 liegt ein Schnellladegerät bei, sodass die Heckenschere bereits nach 30 Minuten wieder einsatzbereit ist. Gegen Aufpreis ist das Schnellladegerät (AL 300) auch für die HSA 65 erhältlich. Ganz Ungeduldigen bietet sich zudem die Möglichkeit, einen Zweitakku zu erwerben.

Positiv erwähnt sei an dieser Stelle, dass der Akku von oben in das Gehäuse eingeschoben wird. Der Wechsel erweist sich somit als Kinderspiel. Während des Betriebs zeigen vier Leuchtdioden an, wie viel Energie noch verfügbar ist.

Technische Daten

  • Schnittlänge: 50 (HSA 65) beziehungsweise 62 Zentimeter (HSA 85)

  • Schnittstärke: 22 Millimeter

  • Gewicht: 4,6 (HSA 65) und 4,8 Kilogramm (HSA 85)

  • Hubzahl: 3.000 pro Minute

  • Zahnabstand: 30 Millimeter

  • Schalldruckpegel: 83 dB(A)

  • Akku-Technologie: Lithium-Ionen

  • Akku-Spannung: 36 V

  • Akku-Kapazität: 2,2 Ah

  • Akku-Laufzeit: 30 - 45 Minuten

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Fazit:

Mit der Stihl HSA 65 sowie HSA 85 kommt man zügig voran. Wer die "Akkuschneider" einmal in der Hand hatte, weiß deren Beweglichkeit schnell zu schätzen. Einsatzzeiten von 30 bis 45 Minuten sollten den meisten Hobby-Gärtnern reichen. Mit Zweitakku ist insbesondere die HSA 85 aber auch für Profis interessant.

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