Wasserwelt

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Naturteich im Garten - hübsches Biotop und Lebensraum für Fische

Mit ein wenig Geschick kannst Du auch ohne Vorkenntnisse, mit einfachen Mitteln einen schönen Naturteich aus Lehm selbst anlegen. Besonders hübsch wird Deine Teichanlage, wenn Du unterschiedliche Fische, wie zum Beispiel den beliebten Koi, in das Gewässer einsetzt!

Fischzucht im Naturteich

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Naturteiche sind für jeden Garten nicht nur eine wunderbare Verschönerung und Belebung, sondern sie bieten darüber hinaus auch Möglichkeiten zur Aufzucht von Zierfischen. Das Anlegen dieses künstlichen Gewässers ist nicht aufwändig und erfordert lediglich ein wenig Geschick.

Boden aus Lehm

Besonders schön ist ein natürlicher Teich aus Lehm. Wenn Dein Garten aus Lehmerde besteht, genügt es, den Teich auszuheben. Ist Deine Gartenerde dagegen nur leicht lehmhaltig, solltest Du zum Ausbau zusätzlich Lehm hinzugeben. Das Auslegen einer Teichfolie ist nicht notwendig, da der Lehm bei korrekter Auskleidung kein Wasser durchlässt und darüber hinaus eine große Widerstandsfähigkeit gegenüber Abnutzung und Witterungseinflüssen aufweist.

Es geht auch ohne Folie

Im Gegensatz zu Teichen, die mit Folie ausgelegt werden, bietet der Naturteich mit Lehm den Vorteil, dass sich keine Giftstoffe lösen und Schäden an Pflanzen und Tieren anrichten können. Du solltest beim Anlegen des Teiches jedoch unbedingt auf ein sorgfältiges Auskleiden und eine hohe Lehmdichte achten, damit eine stabile Oberfläche entstehen kann. Außerdem solltest Du eine besonders ausgeprägte Teichpflege betreiben, weil der Lehm als Nährboden eine rasche Pflanzenausbreitung begünstigt.

Beliebt: Koi, Goldfische und Moderlieschen

Um den Teich lebendig zu machen, eignet sich der Einsatz von Fischen. Als Teichfische finden vor allem Goldfische, Moderlieschen und der beliebte Koi Verwendung. Bei der Auswahl von Fischen solltest Du Faktoren wie Wasserbedingungen und Teichgröße unbedingt mit berücksichtigen. Aber auch Dein ganz persönlicher Geschmack sollte bei der Wahl eines geeigneten Fisches nicht zu kurz kommen!

Koi-Züchtung

Wenn Du zu den noch unerfahrenen Teichbesitzern gehörst, ist ein Fisch aus dem breiten Angebot der Koi-Züchtung eine gute Wahl. Dieser farbige Zierkarpfen, der vor allem in Japan, Israel und Südafrika gezüchtet wird, ist sehr widerstandsfähig und in der Lage, sich den Gegebenheiten des Teiches anzupassen. Je nach Deinem persönlichen Geschmack kannst Du diesen hübschen Fisch in zahlreichen Farben von Weiß, Rot, Schwarz oder gelb bis hin zu Orange oder Blau erhalten. Der Koi verträgt Wassertemperaturen von 2 bis 38°C, was ihm ein Überwintern im Teich ermöglicht.

Wenn Du Dich für einen Koi entscheidest, solltest Du jedoch darauf achten, dass Dein Teich mindestens 2 Meter tief angelegt ist, damit sich der Fisch bei niedrigen Temperaturen zur Winterruhe auf den Teichgrund zurückziehen kann. Außerdem solltest Du eine zu hohe Fischdichte vermeiden, um einer erhöhten Anfälligkeit gegen Krankheiten vorzubeugen. Für einen Fisch solltest Du 1000 Liter Wasser einplanen. Ein Koi erreicht bei durchschnittlicher Pflege eine Größe von bis zu 40cm und er kann 10 Jahre alt werden.

Alternativen zum Koi

Neben dem beliebten Koi eignen sich noch andere Fischarten zur Belebung Deines Naturteiches. Ähnlich anspruchslos ist das Moderlieschen. Dieser farbenfrohe Fisch mit seinem blaugrünen Rücken und silbrig-weißen Bauch besticht durch seine auffällig großen Augen. Der lange schmale Körper wird bis zu 10 Zentimeter groß. Moderlieschen solltest Du in Schwärmen von mindestens 15 Tieren halten. Die Tiere vermehren sich bei einer Wassertemperatur von 18°C ohne äußeres Zutun. Auch hinsichtlich der Nahrung stellen die Moderlieschen keine besonderen Ansprüche; sie ernähren sich überwiegend von Larven und Wasserflöhen.

Goldfische

Etwas anspruchsvoller ist hingegen der Goldfisch. Dieser beliebte Teichfisch ist sehr schwimmaktiv und benötigt daher ausreichend Platz im Wasser. Um ihn optimal zu ernähren, benötigst Du spezielles Fertigfutter, das den Fisch mit ungesättigten Fettsäuren versorgt. Darüber hinaus ernährt sich der Goldfisch auch von Wasserflöhen. Sauberes und sauerstoffreiches Wasser sind für das Gedeihen des Fisches unabdingbar. Wenn Du einen Goldfisch halten willst, sollte Dein Teich mindestens 1,5 Meter tief sein, damit er bei niedrigen Temperaturen nicht zufriert und dem Fisch ein Überwintern auf dem Teichboden ermöglicht.

Fazit:

Ob Koi, Goldfisch oder Moderlieschen - Fische im eigenen Naturteich verschönern und beleben Deinen Garten auf ganz besondere Weise. Wenn Du die unterschiedlichen Bedingungen der Fische berücksichtigst und Deine ganz persönliche Wahl triffst, wirst Du bald ein natürliches Biotop besitzen, wo sich Pflanzen, Mensch und Tier gleichermaßen wohlfühlen.

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meryem.s sagt am 05.11.2010 17:16
also was soll das mit den Fischen

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