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Installation von Bewässerungsanlagen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, ein Bewässerungssystem für das Gewächshaus oder für das Frühbeet anzulegen. Mithilfe zusätzlichen Zubehörs lassen sich Pflanzen adäquat bewässern, wobei grundsätzlich sowohl eine optimale Versorgung der Pflanzen als auch die effiziente Nutzung der Wasservorräte im Vordergrund stehen.

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Manuelles Gießen oder automatische Bewässerung?

Ein Gewächshaus bietet die wunderbare Möglichkeit, die Wuchsbedingungen für Pflanzen zu optimieren und somit einen höheren Ertrag zu sichern. Doch die Bewässerung kann sehr aufwändig sein. Gerade im Sommer müssen Pflanzen bei hohen Temperaturen oft mehrmals täglich bewässert werden.

Eine manuelle Bewässerung kann an solchen Tagen sehr mühsam sein. Neben der klassischen Wasserversorgung mit einer Gießkanne hast Du jedoch auch die Möglichkeit, Deine Pflanzen mit einem automatischen System zu bewässern. Eine solche Anlage bietet Dir zusätzlich den Vorteil, dass Wasserressourcen aufgrund der optimalen Dosierung effizient genutzt werden können.

Manuelle Bewässerung

Wenn Du die Pflanzen in Deinem Gewächshaus manuell bewässern möchtest, solltest Du darauf achten, dass ausschließlich die unterirdischen Teile mit Wasser versorgt werden, da andernfalls ein Pilzbefall der Pflanzen droht. Außerdem sollte die Gießvorrichtung einen feindosierten Sprühstrahl freigeben. Im Sommer solltest Du morgens gießen, da mittags das Wachstum der Pflanze am stärksten ist. Je nach Temperaturlage des Gewächshauses, muss gegebenenfalls mehrfach nachgegossen werden.

Im Herbst und Winter befinden sich die Pflanzen im Ruhestadium und sollten nur noch gelegentlich bewässert werden. Die Bewässerung kann durch eine Gießkanne oder mittels eines Gartenschlauches erfolgen. Neben der klassischen manuellen Bewässerung kann die Wasserversorgung auch mit automatischen Bewässerungsanlagen erfolgen.

Wasserspeicheranlagen

Eine Wasserspeicheranlage kannst Du mit ganz einfachen Mitteln selbst installieren. Du benötigst ein Pflanzgefäß und die dazugehörigen Wasservorratsbehälter, die Du am Besten mit einem Docht miteinander verbindest. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, musst Du den Wasserbehälter regelmäßig auffüllen. Durch den kontinuierlichen Wasserfluss über den Docht in den Wurzelraum wird eine Überbewässerung vermieden.

Es sind zahlreiche Eigenbaukonstruktionen im Handel erhältlich, die das Installieren erleichtern. Neben dem Wasserspeichersystem kommen als automatische Bewässerungsmethode auch Tropfbewässerungssysteme zum Einsatz.

Tropfbewässerungssysteme

Dank diesem Systemes kann die Bewässerung präzise gesteuert und somit eine effiziente Nutzung der Wasserressourcen erreicht werden. Die Wasserversorgung erfolgt durch einen Wasserschlauch, der an den Wasserhahn angeschlossen wird oder aber auch mit einem Wasservorratsbehälter betrieben werden kann.

Beim so genannten "Einrohrsystem" werden zu diesem Zweck kleine Austrittslöcher in den Schlauch gestanzt, die einen tropfenweisen Wasseraustritt gewährleisten, während beim "Kapillarschlauchsystem" an den Hauptschlauch mehrere dünne Teilschläuche angeschlossen werden.

Die Installation eines Einrohrsystems

Mit wenig Zubehör kannst Du ein solches Einrohrsystem ganz einfach selbst installieren. Zu diesem Zweck bieten Händler wie zum Beispiel DVS-Beregnung oder Einhell-Gartenausstattung spezielles Zubehör an.

Für die Installation benötigst Du einen Versorgungsschlauch, den Du mit einem 180°-Verbinder oder einem Regulierhahn an den bestehenden Gartenschlauch anschließt. An den Versorgungsschlauch kannst Du dann an allen Stellen, an denen Pflanzen bewässert werden sollen, kleine Löcher einstanzen.

Anschließend steckst Du kleine Abzweigenippel in die Löcher, die mit einem Tröpfler-Schlauch und einem Tröpfler verbunden sind. Der Tröpfler wird schließlich mit kleinen Erdspießen an den Wurzelballen fixiert.

Die Installation eines Kapillarschlauchsystems

Diese Installation funktioniert ähnlich wie die der Einrohrmethode. In diesem Fall verbindest Du den Verteilerschlauch jedoch mit zahlreichen dünnen Tropfschläuchen, die einen Durchmesser von maximal 2mm haben. Die Stäbchen verhindern, dass das Schlauchsystem direkt auf dem Boden aufliegt.

Zusatzmaterialien für Tropfbewässerungssysteme

Die Tropfbewässerungssysteme stellen insgesamt eine enorme Entlastung bei der Wasserversorgung von Gewächshauspflanzen dar. Meist muss der Wasserhahn nur einmal täglich aufgedreht werden, damit die Versorgung gewährleistet ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Bewässerung durch einen Computer zu steuern, damit täglich eine genau definierte Wassermenge abgegeben werden kann.

Alternativ kannst Du auch Feuchtigkeitsfühler anbringen, welche anhand des Bodenzustands ermitteln, zu welchem Zeitpunkt eine Wasserversorgung notwendig ist.

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Fazit:

Die automatische Bewässerung bietet viele Vorteile! Insgesamt erleichtert eine automatische Bewässerung die Wasserversorgung im Gewächshaus enorm. Unabhängig von der eingesetzten Methode kannst Du Dir sicher sein, dass Deine Pflanzen bei optimaler Wasserregulation besser gedeihen und gut vor Pilzbefall geschützt sind. Ein geringerer Arbeitsaufwand und die effiziente Nutzung der Wasserressourcen machen die täglichen Bewässerungsmaßnahmen zu einem echten Vergnügen!

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