Allgemein

  Kommentare (0)

Allerheiligen – das Fest für die Toten

Am 1. November ist „Allerheiligen“, ein gesetzlicher Feiertag der katholischen Kirche. Ursprünglich wurde an diesem Tag „aller Heiligen“ gedacht, inzwischen aber auch der entschlafenen Verwandten und Lieben. Grabgestecke, Sträuße und Trauerkissen schmücken dann den Friedhof.

Allerheiligen – das Fest für die Toten

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Jedes Jahr am 1. November wird "Allerheiligen" begangen, ein Festtag der katholischen Kirche von besonders hohem Rang. An diesem Tag wird „aller Heiligen“ gedacht – womit die Herkunft des Namens auch schon geklärt ist. Doch längst werden nicht mehr nur die Heiligen geehrt, sondern auch jene, die nicht heiliggesprochen wurden. Die evangelischen Christen gedenken dagegen am Totensonntag der Verstorbenen.

Der Feiertag

Allerheiligen ist ein Fest der römisch-katholischen Kirche. Es wurde eingeführt, da es für die Katholiken nahezu unmöglich war, jedes Heiligen übers Jahr hinweg einzeln zu gedenken. So wurde ein Fest für „alle Heiligen“ eingeführt, das zunächst in den verschiedenen Kirchen uneinheitlich gefeiert wurde. Erst Papst Gregor IV. legte 835 für die gesamte Westkirche ein Datum fest: den 1. November.

In vielen katholischen Ländern – wie beispielsweise Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Polen, Slowakei und anderen europäischen Staaten – und in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland ist der 1. November gesetzlicher Feiertag.

Grabschmuck für die Toten

Da auch derer, von deren Heiligkeit nur Gott weiß, an Allerheiligen gedacht wird, herrscht auf Friedhöfen, in Gärtnereien und Blumenläden Hochbetrieb. Blumengestecke, Kränze und Grabschmuck werden angefertigt, um die Gräber an diesem Tag besonders zu schmücken. Dabei ist die Vielfalt enorm.

Nur eine Grenze ist der Kreativität gesetzt: die kalte Jahreszeit verlangt winterfeste Dekorationen. Daher kommen vor allem Gestecke mit Herbstfrüchten, Tannenzapfen und -spitzen sowie Kunst- und Trockenblumen zum Einsatz. Grün, braun, dunkles Rot und Beige – typische Herbstfarben – prägen das Bild.

Winterfeste Gestecke

Besonders beliebt und verbreitet sind Gestecke, die auf einem Schaumstoffkissen arrangiert werden. Auf einem Bett aus beispielsweise Blaufichtenspitzen werden Herbstfrüchte wie Schmuckzapfen (Tannen, Kiefer und Fichtenzapfen), Trockenhölzer, Gräser, Moose, Früchte, wie Hagebutte, und Edelkoniferen dekoriert.

Die Gestecke sind als Herz, Kissen oder Kränze erhältlich und in Herbstfarben gehalten. Eine Trauerblume, die auch gut den frostigen November übersteht und daher ideal geeignet ist für Blumengestecke, ist die Chrysantheme. Durch ihre gedeckten Farben fügt sich diese klassische Herbstblume gut in die herbstliche Farbwelt der Trauergestecke ein und ist obendrein noch recht robust und frostbeständig.

Allerheiligen Grabschmuck selber machen

Ein besonders persönlicher und ehrerbietiger Gruß für den Verstorbenen ist natürlich das selbst arrangierte Gesteck. Dafür findet man in Gärtnereien und im Netz alles, was man braucht: vom Steckschaum bis zur Deko-Blüte. Wer sich nicht zutraut, einen Kranz oder ein Kissen selbst mit Tannen- oder Fichtenspitzen zu bestecken, bekommt dieses ebenfalls online oder im Laden ohne Dekoration, die man dann selbst gestalten kann.

In zahlreichen Anleitungen aus dem Internet zum Bestecken von Kissen und Kränzen mit Naturmaterialien finden sich Tipps, wie selbst gesammelte Früchte und Tannenzapfen oder im Internet bestellte Kunstblumen und Naturmaterialien am besten befestigt und arrangiert werden können. Eine Heißklebepistole und Blumendraht sollte man aber auf jeden Fall einplanen.

Wem eigene Ideen für Grabgestecke fehlen, der kann auch einfach über Online-Bestellseiten surfen oder durch Blumenläden schlendern und sich von Arrangements inspirieren lassen. Es bietet sich für Bastel-Anfänger auch an, ein gekauftes Gesteck als Muster und Vorlage für eigene Kreationen zu besorgen.

Daran kann man sowohl Befestigungstechniken als auch Dekoration der Naturmaterialien abschauen, denn ein bisschen Geschick und Geduld gehört ebenso dazu wie Zeit.

Am Ende zahlt es sich jedoch aus, an Allerheiligen sein eigenes Gesteck am Grab der Lieben zu platzieren und einen Gruß an die Unvergessenen zu senden.

Fazit:

Allerheiligen gedenkt am 1. November nicht nur der Heiligen, sondern auch der Verstorbenen. An diesem christlichen Feiertag werden Messen gehalten und Gräber geschmückt. Besonders Grabgestecke mit Herbstblumen und -früchten werden für diesen Feiertag arrangiert, lassen sich aber auch selbst gestalten.

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken

Unsere Topseller

  • Frühbeetkästen
  • Astscheren
  • Aufzuchtschalen
  • Gewächshäuser
  •   Kommentare(0)
  • Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Artikel abgegeben!
Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema? Dann schreib doch den ersten Kommentar!

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop