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Kommentare (0)Ein Zusatzraum im Carport?
Eine geschlossene Garage hat den Vorteil, dass dort nicht nur ein Auto, sondern auch noch Fahrräder, Winterreifen, Rasenmäher und vieles mehr sicher und geschützt untergebracht sind. Aber auch bei einem eigentlich offenen Carport kann der Nutzwert durch den Anbau von geschlossenen Zusatzräumen erheblich erhöht werden.
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Carports dienen vor allem als Unterstand für Autos. Ein integrierter Zusatzraum schafft endlich auch Platz für weitere Dinge!
Offene Carports sind schnell errichtet und wirken optisch leicht. Damit stellen sie eine Alternative zu den geschlossenen und kompakten Garagen dar. Doch leider kann man in einem Carport nur schwer all die vielen Dinge unterbringen, die man sicher abstellen oder einfach nur „aus dem Weg“ haben möchte.
Aus diesem Grund bieten inzwischen fast alle Hersteller von Fertigcarports abschließbare Zusatzräume an, die sich, je nach Größe, für die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten eignen. Diese Zusatzräume können dabei ganz individuell gestaltet sein und entweder hinten an den Carport angebaut werden oder seitlich von ihm Platz finden. Auch ihre Größe kann ganz auf den Bedarf des künftigen Eigentümers abgestimmt werden.
Grenzen setzen dabei "nur" gesetzliche Bauvorschriften und der zur Verfügung stehende Platz auf dem Grundstück, denn selbstverständlich muss nach wie vor ausreichend Raum für das Auto, also eine Stellfläche von mindestens 5 x 2,5 Metern, verbleiben.
Abstellmöglichkeiten für Mülltonnen
Sie zählen nicht wirklich zu den optischen Highlights und verschwinden dementsprechend oft auch in einer Garage. Mitunter schreiben sogar Bebauungspläne vor, dass die Abfallbehälter nicht offen sichtbar im Vorgarten ausgestellt werden dürfen. Da sie insgesamt nicht allzu viel Platz benötigen, könnten sie auch dann in einen Carport integriert werden, wenn für diesen nur wenig Raum auf dem Grundstück vorhanden ist.
Eine Unterbringung unter dem Schutz eines Carportdaches hat zudem den Vorteil, dass die Mülltonnen sich im Sommer weniger aufheizen und im Winter seltener einfrieren. (Beides wird insbesondere bei Biotonnen oftmals zum Problem.)
Eine Fahrradgarage
Kann man die Fahrräder nicht in einer Garage unterbringen, gibt es meist nur noch die Möglichkeit, sie entweder ins Gartenhaus zu schließen, wo sie dem Rasenmäher seinen Platz wegnehmen oder die Drahtesel umständlich in den Keller zu transportieren. Letzteres ist allerdings nur dann praktikabel, wenn das Haus über einen separaten Kellerzugang verfügt.
Da Fahrräder, wenn sie nebeneinander abgestellt werden, nicht viel mehr Platz als Müllbehälter benötigen, macht eine zusätzliche Fahrradgarage beim Carport Sinn.
Übrigens lässt sich auf diese Weise auch Raum für Motorräder schaffen, die sonst anderweitig nur schwer einen sicheren Abstellplatz finden. Und eventuell entsteht ja auch noch eine "Bleibe" für die Winterreifen.
Ein Geräte- und Lagerraum
Nicht nur aus Kostengründen verzichten viele Häuslebauer inzwischen auf eine Unterkellerung ihres Hauses. Das hat allerdings den entscheidenden Nachteil, dass für all die Dinge, die dort in der Regel untergebracht werden, anderweitig Platz geschaffen werden muss.
In diesem Fall sollte unbedingt überlegt werden, ob nicht ein ausreichend großer Geräte – beziehungsweise Lagerraum in den Carport integriert werden kann. Denn im Gegensatz zu einem irgendwo auf dem Grundstück stehenden Gerätehaus ist der Carport meist schnell und trocken vom Haus aus zugänglich.
Je nachdem, was man unterbringen möchte, kann man sogar überlegen, die Wände eines solchen Anbaus nicht nur aus Holz, sondern in Massivbauweise zu errichten. Das ist dann zwar meist teurer, erweitert aber die Möglichkeiten dessen, was dort untergebracht werden kann, erheblich. Außerdem besitzt ein gemauerter Anbau eine viel längere Lebensdauer und stellt natürlich auch eine deutliche Wertsteigerung des Anwesens dar.
Das Gartenhaus im Carport?
Gartenhäuser nehmen vor allem auf den meist kleinen Baugrundstücken wertvollen Platz ein, den man eigentlich besser nutzen könnte. Außerdem wirkt ihr Baukörper oft unpassend und „erdrückt“ sogar nicht selten einen kleinen Garten.
Andererseits gibt es so viele Dinge, die man nur schlecht anderweitig unterbringen kann. Dazu zählen nicht nur der sperrige Rasenmäher oder Gartenmöbel, sondern auch die vielen kleinen Gerätschaften, die für die Gartenarbeit benötigt werden.
Gerade bei kleinen Grundstücken - beispielsweise von Doppelhaushälften - kann es daher sehr sinnvoll sein, einfach den ohnehin bereits geplanten Baukörper des Carports ein wenig zu erweitern, anstatt irgendwo ein weiteres Gebäude in den Garten zu stellen.
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Fazit:
Plant man einen Carport, ist es ratsam, sich intensiv Gedanken darüber zu machen, ob nicht durch einen Zusatzraum der Nutzen des Bauwerks mit geringem Mehraufwand erheblich gesteigert werden kann.
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