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Wintergarten mit einplanen

Wer schon beim Hausbau einen späteren Wintergarten mit einplant, spart Geld und Arbeit.

Wintergarten mit einplanen

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Was versteht man unter einem Wintergarten?

Ein Wintergarten ist meistens ein Anbau an einem Haus, jedoch gibt es auch andere Variationen. So kann ein Wintergarten zum Beispiel auch frei stehen, ohne an ein Haus zu grenzen.

Das Bauwerk besteht zu großen Teilen aus Glaswänden und einem Glasdach und heizt sich mithilfe des Treibhauseffektes auf.

Im Folgenden wird darüber informiert, was man beim Planen eines Wintergartens beachten muss, welche unterschiedlichen Möglichkeiten des Baus es gibt und mit welchen Kosten zu rechnen ist.

Benötigt man eine Baugenehmigung?

Diese Frage lässt sich mit einem einfachen: "Ja." beantworten. Für den Bau eines Wintergartens ist es von Nöten sich durch den Verwaltungsdschungel zu kämpfen.

In manchen Siedlungen ist es untersagt einen Wintergarten zu bauen, demnach sollte zunächst beim zuständigen Bauamt nachgefragt werden, wie die Lage im eigenen Wohngebiet ist.
Wer das Nachfragen vergisst, den kann dieser Fehler teuer zu stehen kommen. Denn der Bauantrag ist kostspielig und muss in jedem Fall entrichtet werden, ob der Wintergarten später gebaut wird, oder nicht.

Ratsam ist es, einen Architekten zu beauftragen. Wenn nicht für den Bau, dann zumindest für die statische Berechnung. Dieser begleitet Bauherren oftmals über den gesamten Zeitraum des Baus.

Wichtig ist, dass der Wintergarten erst gebaut werden darf, wenn die Genehmigung des Bauamtes vorliegt.

Ein Bausatz vom Profi oder selbst bauen?

Da nicht unerhebliche Kosten mit dem Bau eines Wintergartens verbunden sind, muss man sich über viele Dinge vorher schon im Klaren sein. Beispielsweise sollte man sich Gedanken zu Größe, Farbe und Ausstattung machen. Zieht man einen Architekten hinzu, so wird dieser ebenfalls für seine Mühen bezahlt, dazu kommen die Kosten für die Anträge und so weiter. Schnell stellt sich die Frage, was kostengünstiger ist: Selbstbau oder ein Bausatz?

Das ist jedoch eine Entscheidung, die nur individuell getroffen werden kann. Nicht jeder ist geübt im Umgang mit Nagel und Hammer und nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten eine Baufirma zu engagieren.

Man muss das Für und Wider abwägen, alles genau durchrechnen, sich Angebote einholen. Es wäre gut, wenn man einige Firmen anläuft, die sich auf den Bau von Wintergärten spezialisiert haben. So kann man vergleichen und die Entscheidung fällt leichter.

Die Bausatzvarianten sind zumeist preiswert, jedoch nicht sehr individuell. Vorteile hierbei sind, dass man Material sowie Anleitung und Beratung bekommt, die Individualität bleibt allerdings auf der Strecke. Doch wen nicht stört, dass Nachbar M. auf der gegenüberliegenden Straßenseite denselben Wintergarten hat, der ist mit diesem systematischen Prinzip gut bedient.

Doch auch beim Selbstbau gilt es, Preise zu vergleichen. Man sollte eine Liste mit allen benötigten Materialien anfertigen und sich Angebote der Baumärkte einholen. Ist man geschickt im Werkeln und Bauen, benötigt man lediglich einen Architekten für die Berechnung der Statik.

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Do it yourself

Eine sehr gute Alternative ist die Eigenleistung. Diesen Begriff kennt man vom Hausbau. Man bringt einen Teil der handwerklichen Arbeiten selbst ein und spart somit ein wenig bei der Gesamtsumme. So ähnlich geht das auch beim Bau eines Wintergartens. So können Elektriker beispielsweise den Wintergarten vom Fachmann bauen lassen, die Heizung und die Elektrik selbst verlegen. Letzteres haben sie dann in Eigenleistung erbracht.

Planung

Der Bau eines Wintergartens sollte gut durchdacht sein, schließlich baut man einen Wintergarten nicht nur für zwei Jahre. Man möchte im Alter noch dort sitzen, die Beine gemütlich von sich strecken und sich beglückwünschen, so etwas Schönes gebaut zu haben. Demnach ist es ratsam, lieber einhundert Euro mehr auszugeben und sich später noch an der Qualität zu erfreuen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Wintergarten?

Die Kosten für die Genehmigung und den Bauantrag sind Ländersache. Jedes Bundesland nimmt hierfür andere Preise. Genau so ist es mit dem Architekten. Der eine verlangt ein höheres Gehalt, der andere hat einen geringeren Stundenlohn.

Wichtig ist, wie vorher bereits beschrieben, sich Gedanken darüber zu machen, wie man bauen möchte. Preiswert sind Bausätze, die im entsprechenden Fachhandel vertrieben werden. Im Allgemeinen ist das sogar die kostengünstige Alternative zu den beiden Varianten: Selbstbau oder Fachmann.

Die Kosten für eine Firma, die man mit dem Bau eines Wintergartens beauftragt, sind aller Wahrscheinlichkeit nach am Höchsten. Jedoch hat man nach dem Abschluss des Baus eine Garantie auf den neuen Wintergarten und dazu jederzeit einen Ansprechpartner.

Fazit:

Das Sinnvollste ist es demnach, einen Profi mit dem Bau zu beauftragen und entsprechende Eigenleistungen zu erbringen. Auch wenn man nicht unbedingt mit handwerklichem Geschick gesegnet ist, kann man zumindest das Malern der Wände übernehmen. Da spielt es keine Rolle, ob ein Pinselstrich nicht ganz gerade ist. Der Wintergarten wird seinen Nutzern trotzdem viel Freude bereiten.

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