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Wie isoliere ich ein Gewächshaus?

Wenn Du Dein Gewächshaus gerne ganzjährig betreiben möchtest, benötigst Du eine geeignete Beheizung, eventuell besondere Belüftung oder Bestrahlung, außerdem sollte die effektive Isolation der Haus-Flächen gegen Wärmeverluste stimmen. Für optimale Beheizung, Isolation, Belüftung und Bestrahlung kannst Du mit den Tipps erfahrener Gewächshaus-Betreiber experimentieren. Sind alle Faktoren aufeinander abgestimmt sind und arbeiten sie zusammen, schaffst Du ganzjährig das ideale Anbauklima für Deine “Nutz- und Zierpflanzen-Freunde“.

Wie isoliere ich das Gewächshaus?

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Gewächshäuser beruhigen die Psyche, Wintergärten und Pavillons schaffen Nähe zur Natur. Ein Frühbeet bringt Freude am Wachstum, der Gewächshausbau die Verbindung mit den Elementen. Mit Gewächshaus-Bausätzen wie Einhell oder Pergart Uranus kann man neuen Lebensraum erschaffen, Hohlkammerplatten und Gewächshauszubehör zum Experimentieren nutzen.

Die beste Heizung für jeden Fall

Als reiner Frostwächter in kleinen Häusern leistet die Petroleumheizung mit Tank gute Dienste, sie ist klein und leicht transportabel, dabei sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb kostengünstig. Eine Propangasheizung beheizt mehr Fläche, ein automatischer Temperaturregler sorgt für gleich bleibende Wärme. Sie ist platzsparend und mit den die Kosten für Anschaffung und den Betrieb immer noch relativ günstig.

Die Elektroheizung ist für große, anspruchsvolle Häuser die geeignete Variante. Man benötigt einen gartentauglichen Stromanschluss, das Gerät sollte über Temperaturregler und - im besten Fall- einen Ventilator verfügen, Anschaffung und Betrieb ist deutlich kostspieliger.

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Wie bleibt die Wärme im Pflanzenhaus?

Hat man nun die begehrte Wärme im Gewächshaus eingeheizt, möchte man diese natürlich bewahren, hier beginnt der zweite Teil der Klimatisierung, nämlich die Isolation.

Die erfahrenen Gewächshaus-Betreiber sind sich einig, Noppen-Luftpolsterfolie, welche man im Fachhandel am Meter kaufen kann, ist das ultimative Isolationsmaterial für Hobby-Gewächshäuser. Empfohlen wird die Verwendung von Folie mit mindestens 2 Metern Breite, bei größeren Häusern darf sie auch breiter sein. Die Noppengröße sollte bei circa 80µ liegen. Bevor man die Folie anbringt, ist es nützlich das Haus von außen gründlich zu reinigen, um Lichtverluste durch das Bespannen zu minimieren.

Stecken und Fixieren

Meist wird geraten, die Folie von außen am Haus anzubringen, im Innenbereich besteht das Problem, dass sich zwischen Verglasung und Folie aus Kondenswasser leicht Eis bilden kann, welches sich im Inneren des Hauses ungünstig auswirkt.

Die Folie muss in jedem Fall von Außen wirklich gut fixiert werden, dies ist mit Heißkleber oder Klebeband machbar. Ideal sind jedoch entsprechend hergestellte Stecksysteme, wobei ein Basis-Element in der Form eines Steckers auf die Scheibe geklebt oder in den Profilen der Rahmen befestigt wird. Darauf sticht man die Folie auf und dreht über den herausragenden Stecker auf der Folie eine passende Mutter fest. Die gefertigte Verbindung ist enorm haltbar und auch bei Sturm oder großen Niederschlägen immer noch stabil.

Stück für Stück - Sorgfalt für lange Lebensdauer

Am besten schneidet man zunächst passende Bahnen für zwei Hälften zurecht. Dies sind auf jeder Seite die beiden Dachflächen und die daran grenzenden Seitenflächen bis zum Boden. Die Folie sollte am Boden reichlich überlappen und so in die Erde eingesetzt werden, was zusätzliche Befestigung gibt. Dann kann man auf die gleiche Weise passende Bahnen für die Eingangsseite und die Rückseite zuschneiden, aufstecken und die langen unteren Enden in die Erde eingraben.

Wichtig ist, für Türen und Fenster reichlich Raum zu lassen, zur Abdichtung schneidet man größere, überlappende Folienteile zu und bringt diese nachträglich, flexibel über den Öffnungen an. Die Folie kann durchaus zwei oder mehr Jahre benutzt werden, daher lohnt sich die schonende Behandlung. In der warmen Saison findet die Folie getrocknet und gereinigt im Keller Platz.

Kleine Kunstgriffe zur Optimierung

Das Klima unseres Gewächshauses ist wesentlich für die Qualität der Pflanzen, die uns, wie sich versteht, sehr am Herzen liegt. Daher sind außer Wärme auch Feuchtigkeit, Licht und Luft wesentliche Faktoren für das Gedeihen. Durch die Isolierfolie wird die Lichtdurchlässigkeit etwas vermindert, im Bedarfsfall kann aber mit Pflanzenleuchten eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden.

Wasser ist im Winter vorsichtig zu gebrauchen wegen möglicher Überfeuchtung, eine Bewässerungs-Automatik kann dem vorbeugen. Die Belüftung des Hauses ist auch im Winter enorm wichtig, automatische Fensterheber sorgen für regelmäßige Belüftung, an wärmeren Tagen kann man auch gezielt durch alle Öffnungen lüften. Ein Ventilator dient zum Ausgleich von Temperatur-Unterschieden im Raum.

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Fazit:

Das Klima im Gewächshaus kannst Du durch nützliche, gärtnerische Maßnahmen ganz leicht steuern. Deine Erfahrung und Deine persönlichen Vorlieben bringen langfristig die von Dir gewünschten Ergebnisse. Gute Ernte!

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Rolf Baur sagt am 27.11.2010 01:39
Ich Bin Interresirt

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