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Ein guter Boden – Garant für schnelles Wachstum und große Früchte

Eine gute Bodenqualität liefert die Grundlage für ein gutes und schnelles Wachstum. Dabei gibt es einiges zu beachten. Die wichtigsten Geheimnisse erfährst Du hier.

Ein guter Boden - Garant für schnelleres Wachstum und größere Früchte

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Der Boden als wichtige Grundlage

Ohne guten Boden kann keine Pflanze richtig gedeihen. Der Boden ist für die Ernährung unserer Pflanzen verantwortlich und verdient deshalb in jedem gut angelegten Gewächshaus besondere Aufmerksamkeit. Nicht zuviel aber auch nicht zu wenig - eine Devise die nicht ganz so einfach ist.

Welche Erde ist am besten geeignet?

Am besten gedeihen die Pflanzen auf krümeliger bis feinkrümeliger, mittelschwerer Erde, die das Wasser gut halten kann. Zudem sollte der Boden fruchtbar mit ausreichend vielen Nährstoffen ausgestattet sein.

Die Nutzung bestimmt die Wahl der Erde

Zunächst sollte man sich erst einmal überlegen, wie man das Gewächshaus nutzen möchte. Wer nur Etageren und Töpfe nutzt, sollte das Fundament aus Kies anlegen. Er sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit gut gespeichert werden kann und ein optimales Klima im Gewächshaus herrscht.

Will man im Gewächshaus Pflanzen ziehen, sollte man das Fundament circa 60 Zentimeter tief ausstechen und dann 40 cm mit gut abgelagertem Pferdemist auffüllen. Die anderen 20 Zentimeter mit normaler Gartenerde ausgleichen. Wichtig ist, dass der Pferdemist 1 bis 2 Jahre abgelagert wurde, da er sonst zu scharf für die Pflanzen ist.

Der 2 Schichten-Boden

Dieses Vorgehen hat einen großen Vorteil: Durch die Bakterientätigkeit in der Schicht mit dem Pferdedung erwärmt sich auch die Erde darüber und gerade die jungen Pflänzchen haben immer "warme Füße". Und Wärme regt bekanntlich ja auch die Keimung an, was eine Verkürzung der Keimzeit zur Folge hat. Somit ist für Nahrung und Wärme gesorgt.

Was kann ich zur Verbesserung meines Bodens tun?

Fehlen dem Boden nur ein paar Nährstoffe, sollte man einfach Komposterde oder abgelagerten Stallmist unterarbeiten. Dies geschieht am besten im Herbst, damit der Boden überwintern kann. Die Erde hat dann Zeit, sich mit ausreichend Bodenbakterien anzureichern und hält dann für die Pflanzen im Frühjahr sofort die lebenswichtigen Nährstoffe bereit.

Muss ich den Boden irgendwann austauschen?

Je nachdem wie intensiv der Boden beansprucht wird, sollte man ihn alle 3 Jahre austauschen. Man erkennt das Nachlassen der Fruchtbarkeit daran, dass die Pflanzen nicht mehr so gut gedeihen wollen. Wer sich nicht sicher ist, sollte eine Bodenprobe machen. Geeignete Tests dafür gibt es im Fachhandel.

Muss ich etwas beachten?

Auf keinen Fall sollte man fertige Erde oder ein Substrat im Gewächshaus verwenden. Diese sind nur künstlich und meist einseitig mit Nährstoffen versorgt. Sie bieten auch auf die Dauer hin keine gute Versorgung für die Pflanzen.

Muss ich düngen und was kann ich verwenden?

Pflanzen benötigen zum Wachsen Nährstoffe, die irgendwann einmal verbraucht sind. Daher ist es wichtig, dem Boden wieder neue zuzuführen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Auf Dauer ungeeignet sind jegliche Kunstdünger. Sie liefern den Pflanzen zwar die nötigen Nährstoffe, doch sorgen sie auch dafür, dass mit der Zeit die Fruchtbarkeit des Bodens immer weiter nachlässt. Am besten ist die Düngung mit den verschiedenen organischen Düngern. Dazu zählen Komposterde, abgelagerter Dung zum Beispiel von Rindern oder Pferden, Hornmehl sowie Hornspäne.

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Fazit:

Organischer Dünger ist auf lange Sicht sehr viel effektiver, denn er wird von den Bodenbakterien langsamer zerlegt. Die Pflanzen können die Nährstoffe nach ihrem Bedarf aufnehmen. Zur kurzfristigen Düngung sind auch Kräuterjauchen geeignet. Diese sind sehr leicht herzustellen und extrem kostengünstig. Ein beliebtes Rezept ist die Brennesseljauche. Einfach die Brennnessel vor ihrer Blüte abschneiden und in einem metallfreien Gefäß ansetzen. Nach 3 Wochen Gärung sollte man dann wasser aufgießen, bis der Sud so aussieht wie heller Schwarztee. Einfach damit gießen, allerdings nicht zu oft, denn es handelt sich hierbei um reinen Stickstoffdünger.

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