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Tierzäune

Es gibt viele unterschiedliche Zaunarten, die jeweils Vor- und Nachteile mitbringen. Tierzäune müssen jedoch hinsichtlich der Sicherheit noch weitere Voraussetzung erfüllen.

Tierzäune

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Tierzaun, so schützt Du Deine Tiere optimal

Bei der Umzäunung eines Gartens hat man freie Wahl. Man kann sich beispielsweise eine Hecke aussuchen, die vor Blicken schützt und dem Garten viel grüne Farbe schenkt. Alternativ dazu kann man sich auch eine Steinmauer bauen, die mit Kletterpflanzen überdeckt werden oder unbepflanzt belassen werden kann.

Handelt es sich jedoch um Tierzäune, muss man einige weitere Kriterien zusätzlich beachten. Dies ist vor allem für die Sicherheit der Tiere wichtig, da jedes Tier unterschiedliche Anforderungen an einen Zaun stellt.

Tierzäune allgemein - was muss beachtet werden?

Bei jedem Tierzaun muss beachtet werden, dass viele typische Zaunpflanzen für die meisten Tiere giftig sind. Gefährdet sind vor allem Grasfresser, weswegen Pferdezäune oder Hasenzäune niemals von giftigen Pflanzen umgeben sein dürfen - die Tiere würden sie trotzdem fressen und können je nach Pflanzenart auch an der Vergiftung sterben.

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Tiere sich nicht am Zaun verletzen können - da jedes Tier unterschiedlich gebaut ist, muss auch der Zaun individuell an den Bewohner angepasst werden.

Pferdezäune

Der Holzzaun ist grundsätzlich als Einzäunung für Pferde geeignet und sollte auch für alle anderen Huftiere verwendet werden. Pferdezäune bestehen aus Holzlatten und verhindern, dass sich die Tiere mit den Hufen darin verfangen und verletzen.

Um vor allem Pferde am Sprung über Pferdezäune zu hindern, sollte ein Elektrozaun vorsorglich in den Holzzaun eingebaut werden. Beim Elektrozaun handelt es sich um Drähte, die unter leichten Strom gesetzt werden und allen Huftieren schnell beibringen, dass der Zaun nicht dazu gedacht ist, übersprungen zu werden. Vor allem bei größeren Tieren oder erfolgreichen Springpferden sollten Pferdezäune entsprechend hoch gebaut werden.

Hundezäune

Ein Hund kann sich höchstens dann am Zaun verletzen, wenn er ihn überspringen will - entwischen kann er aber auch, indem er unter den Zaun hindurchschlüpft. Die idealen Hundezäune sind deswegen Hecken oder höhere Steinmauern, da sie beide Gefahren von vornherein ausschließen. Der Hund kann sich weder nach oben noch nach unten hin einen Weg auf die andere Seite suchen.

Hasenzäune

Die meisten Hasenzäune bestehen aus feinmaschigem, dünnem Maschendraht, den es in der Zoohandlung zu kaufen gibt. Verwendet wird die Umzäunung beispielsweise für Außengehege, wenn die Tiere in der warmen Jahreszeit draußen grasen dürfen.

Hasenzäune eignen sich nicht nur für Hasen, sondern grundsätzlich für alle Nager - durch die engen Maschen besteht kaum ein Risiko, das sie den Zaun überwinden. Wenn Hasen in dem umzäunten Areal gehalten werden, sollten die Hasenzäune ausreichend hoch sein, da Hasen überraschend hoch springen können, wenn das Gras auf der anderen Seite lecker genug aussieht.

Schneckenzäune

Der Schneckenzaun ist eine Besonderheit unter den Tierzäunen, da er keine Tiere schützen, sondern Schädlinge fernhalten soll. Schneckenzäune sind Umrandungen für Beete, die verhindern sollen, dass Schnecken sie überwinden und das Gemüse beschädigen. Um wirksam zu sein, sollten sie hoch genug sein und etwas in den Boden hineinragen, um Schnecken, Nacktschnecken und ähnliche Schädlinge von den eigenen Anbauprodukten fernzuhalten.

Welche Materialien sind für Tiere ungeeignet?

Grundsätzlich sollten Tierzäune niemals Bestandteile enthalten, die die Tiere ernsthaft verletzen könnten - das gilt selbst für Schneckenzäune, schließlich will man die Schädlinge nur fernhalten. Gänzlich ungeeignet ist beispielsweise Stacheldraht. Er mag zwar ungebetene Besucher davon abhalten, sich die Tiere aus der Nähe anzusehen - wenn die Tiere jedoch einen Fluchtversuch starten, sollten sie dabei möglichst nicht verletzt werden.

Auch von Maschendraht oder Holzzäunen mit spitz zulaufenden Enden sollte man absehen. Wenn das Tier beim Sprung stürzt, würde es sich an den Holzspießen ernsthaft verletzen. Maschendraht stellt eine ähnliche Gefahr dar, da er nicht reißen würde, wenn sich das Tier darin verfängt. Dadurch könnte es in Panik verfallen und sich schlimmere Verletzungen zuziehen.

Fazit:

Tierzäune sollen den Bereich abgrenzen, in dem die Tiere weiden oder frei laufen dürfen - Schneckenzäune sollen Schädlinge sanft davon abhalten, das Gemüse zu zerfressen. Wichtig ist allerdings immer die Auswahl des richtigen Materials, da sich die Tiere ansonsten leicht schwere Verletzungen zuziehen können.

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