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Materialien für das Wintergarten-Fundament

Beim Bau eines Wintergartens ist das Anlegen eines sicheren Fundaments unabdingbar. Bei der Materialauswahl können verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, doch auch die eigenen Vorlieben sollten nicht zu kurz kommen!

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Welche Baustoffe sind ideal geeignet?

Bei der Planung eines Wintergartens solltest du den Bau eines sicheren Fundaments berücksichtigen. Wintergärten können durch die zahlreichen Verglasungen ein großes Gewicht erreichen. Ein sicheres Fundament verhindert ein Absinken der gesamten Konstruktion im Boden.

Darüber hinaus kann ein gezielt eingesetztes Fundament auch als Wärmespeicher dienen, der die Wärmebildung im gesamten Raum unterstützt.

Passende Maße für ein sicheres Fundament

Bereits bei der Planung eines Fundamentes für deinen Wintergarten solltest Du bestimmte Aspekte berücksichtigen. Der neue Wohnraum muss vor allem im Winter vor niedrigen Temperaturen geschützt werden. Um deinen Wintergarten frostsicher zu halten, solltest Du Dein Fundament 80 bis 100cm tief in der Erde verankern.

Die Breite des Untergrunds ergibt sich aus den Belastungen, der das Fundament ausgesetzt ist. Bei der Ausgestaltung des Baus sollte daher die Tragfähigkeit der Konstruktion mit berücksichtigt werden, die sich durch das Gewicht von Schnee oder durch Windbelastungen verändern kann.

Unterschiedliche Materialien beim Fundamentaufbau

Ein tragfähiges Fundament sollte aus mehreren Schichten aufgebaut sein. Die Grundlage stellt das Betonfundament dar, das du mit einer Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit versehen solltest. Auf die Betonlage folgen nacheinander Dämmschicht, diffusionsdichte Folien und Estrich.

Die oberste Schicht deines Fundaments bildet der Fußbodenbelag, der individuell ausgesucht werden kann. Beim Bau der gesamten Konstruktion musst Du die vorgeschriebene Mindestdämmung für Bodenplatten, die in beheizten Räumen an die Erde grenzen, (0,5W/m2K) beachten. Der Wert gibt wieder, wie viel Wärme durch das Glas von innen nach außen abgegeben wird.

Der richtige Bodenbelag

Der Boden deines Wintergartens sollte grundsätzlich die gleichen Anforderungen erfüllen wie der Untergrund in allen anderen Wohnräumen deines Hauses. Bei der Wahl der einzelnen Materialien spielen besondere Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit eine besondere Rolle. Holzböden können beispielsweise nur wenig Sonnenenergie aufnehmen und speichern, sodass sie als Wärmeleiter nur bedingt geeignet sind.

Bei der gezielten Auswahl des Fundamentmaterials sollst du darüber hinaus Aspekte wie Pflegeleichtigkeit und Robustheit des Bodens mit berücksichtigen. Auch die Rutschfestigkeit kann eine Rolle spielen. Nicht zuletzt solltest du deine eigenen Vorlieben und die Gegebenheiten des Raumes in die Materialauswahl einbringen.

Praktische und empfehlenswerte Bodenbeläge

Jeder Bodenbelag bietet eigene Vor- und Nachteile. Da der Fußboden grundsätzlich einen Wärmespeicher darstellt, wird beim Bau eines Fundaments die Fußbodenheizung nutzbar gemacht. Dieser Aspekt kann besonders gut bei Fußböden aus Stein oder Beton umgesetzt werden, die besonders gut Wärme leiten und speichern können. Holzfußboden eignet sich vor diesem Hintergrund weniger gut.

Viele Besitzer eines Wintergartens wünschen sich außerdem eine unkomplizierte Pflege des Bodenbelags, da bepflanzte Flächen in der Regel häufiger von Schmutz befallen werden. Vor diesem Hintergrund solltest du auf Fliesen oder Platten zurückgreifen, die leicht zu säubern sind. Geeignete Angebote findest du beispielsweise bei Anbietern wie Solarlux oder Sunshine.

Wahl des Bodenbelags

Bei allen praktischen Überlegungen über die Wahl des richtigen Bodenbelags sollte deine eigene Vorstellung nicht zu kurz kommen. Damit du dich in deinem Wintergarten wohlfühlen kannst, sollte auch deine eigene Kreativität in die Gestaltung mit einfließen. Bestimmte Regeln können aber auch hier die Auswahl erleichtern. Helle Bodenbeläge beispielsweise können den gesamten Raum optisch vergrößern. Bei extrem hellen Varianten kann sich jedoch ein nachteiliger Blendeeffekt einstellen.

Dunkle Bodenbeläge verkleinern hingegen den Raum optisch. Im Sommer können sie sich aufgrund der erhöhten Aufheizgefahr negativ auf das Klima im Wintergarten auswirken. Keramik- und Natursteinbeläge vermitteln einen Terrassenbelagcharakter und übernehmen die Mittlerfunktion des Lichtraumes zwischen Innen- und Außenbereich.

Schließlich sind auch Kombinationen aus unterschiedlichen Bodenbelägen möglich, die deine Kreativität und Phantasie mit einfließen lassen.

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Fazit:

Egal, für welches Material du dich entscheidest. - Zunächst einmal ist von besonderer Wichtigkeit, dass dein Wintergarten überhaupt ein Fundament erhält, damit es sicher auf dem Grund steht und den Gewichtsbelastungen standhält. Unterschiedliche Aspekte bei der Materialauswahl wie Wärmeleitfähigkeit oder Wärmespeicherung können dich bei deiner Entscheidung unterstützen, sollten aber keinesfalls deine persönlichen Vorstellungen völlig überdecken. Du sollst dich in deinem Wintergarten wohlfühlen. Schließlich möchtest du in deinem neuen Wohnraum viele angenehme Stunden verbringen!

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