Wasserwelt

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Instandhaltung von Teichen und Pools

Ein Pool oder ein Teich im Garten ist eine feine Sache. Aber ohne die entsprechende Pflege der Anlage und Reinigung des Wassers, wird aus dem schönsten Wässerchen schnell ein stinkender Sumpf. Hier liest Du alles über die Instandhaltung von Teichen und Pools, die Haltbarkeit verschiedener Pool- und Teichtypen und darüber, wie Du bestimmten Problemen durch Vorbeugung aus dem Weg gehen kannst.

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Über die Instandhaltung von Teichen

Wenn Du einen Teich hast, werden Dich diese Fragen ständig beschäftigen: Wie sorge ich dafür, dass die Wasserqualität im Teich und das biologische Gleichgewicht dieses künstlichen Ökosystems gewahrt werden? Was muss ich tun, damit das Gewässer nicht veralgt? Und wie beuge ich einer Verschlammung des Teiches vor?

Keine Sorge, grundsätzlich gilt dieser Grundsatz: Normalerweise können sich Teiche selbst reinigen. Doch durch äußere Einflüsse wie Verschmutzung, zum Beispiel durch altes Laub oder Tierkot, kann das Gleichgewicht gestört werden – besonders dann, wenn in dem Teich auch Fische leben. Ihre Anwesenheit wirkt sich negativ auf die Wasserqualität aus.

Gegen Veralgung im Teich vorgehen

Vorbeugung ist alles! Der Einsatz einer Wasserpumpe versorgt den Teich zusätzlich mit Sauerstoff und verhindert so die Algenbildung. Ebenfalls wirksam gegen die Störenfriede, die im schlimmsten Fall für üblen Gestank sorgen können: Unterwasserpflanzen.

Sollten sich die Algen in Deinem Teich bereits breitgemacht haben, gilt es, schnellstmöglich die Ursache auszumachen und das Problem beim Schopf zu packen. Die Algen müssen abgefischt werden.

Hilfreich sind algenfressende Fische wie Graskarpfen, die die Gewächse nach und nach wegfuttern. Daneben gibt es außerdem spezielle Mittel, die die Struktur der Pflanzen zerstört. Sollte die Belastung durch Algen sehr stark sein, kann auch der Einsatz von Ultraschalllampen helfen.

Den Teich regelmäßig von Schlamm befreien

Abfallstoffe wie Fischkot, tote Blätter oder andere abgestorbene Pflanzenteile sammeln sich als Schlamm auf dem Grund des Teiches und macht ihn trübe. Unschön! Das Entfernen dieses Schlammes sollte daher regelmäßig auf Deiner To-Do-Liste in Sachen Teichinstandsetzung stehen.

Leicht und praktisch geht das mit einem speziellen Schlammstaubsauger. Ansonsten tun es auch ein Gartenschlauch, eine Schaufel, ein Besen – und zwei oder mehr fleißige Hände.

Ein Tipp: Auf natürliche Art und Weise kann Dir ein Filterteich dabei helfen, das Wasser im Hauptteich sauber zu halten. Dafür sollte der Filterteich etwas höher liegen als der Hauptteich. Das Wasser, das im Filterteich biologisch aufbereitet wird, kann so in gereinigter Form in den Hauptteich überlaufen.

Die Haltbarkeit von Teichmaterialien

Teichfolie aus PVC ist zwar am preisgünstigsten, die längste Haltbarkeit hat mit bis zu 30 Jahren aber synthetischer Kautschuk (EPDM). Auf einen Grund aus Zement solltest Du verzichten: Durch das im Winter gefrierende Wasser wird er gesprengt. Mit der Zeit bilden sich außerdem Risse.

Über die Instandhaltung von Pools

Sauberkeit ist das A und O. Wer es von vornherein ein bisschen leichter haben will: Kunststoff- oder Edelstahlpools sowie Stahlmantelblecken sind wegen ihrer glatten Oberfläche und Rundungen leichter zu reinigen als geflieste Swimmingpools oder alte Betonbecken mit rauer Polyesterbeschichtung.

So bleibt Dein Pool fit

Fische Blätter, Zweige und Äste mit einem Köcher aus dem Wasser. Wenn keine Badezeit ist, kannst Du Deinen Pool einfach mit einer entsprechenden Abdeckung vor Verunreinigung durch äußere Einflüsse schützen. Eine Umwälz- und Filteranlage hält Dein Schwimmparadies auch von innen sauber.

Mittel wie Chlor können zur Desinfektion hilfreich sein. Wenn Du den pH-Wert regelmäßig und gewissenhaft checkst, merkst Du rechtzeitig, wenn mit der Wasserqualität etwas nicht in Ordnung ist und kannst handeln, bevor das Wasser in Deinem Pool umkippt.

Die Haltbarkeit von Poolmaterialien

Die Lebensdauer von aufstellbaren Kunststoffpools, besonders aber die von aufblasbaren Schwimmbecken ist begrenzt. Im Vergleich zu anderen Baumaterialien, wie zum Beispiel Edelstahl, ist Kunststoff anfälliger für Löcher und Risse. Schäden an Kunststoffpools entstehen häufig beim fahrlässigen Gebrauch, häufigem Auf- und Abbau, dem Transport oder der nicht sachgemäßen Lagerung.

Wenn Du lange Freunde an Planschbecken und Aufstellbecken aus Kunststoff haben willst, solltest Du darauf achten, dass das empfindliche Material nicht mit spitzen Gegenständen in Berührung kommt, nicht auf den Boden fällt oder irgendwo anstößt. Häufig reicht schon eine gesunde Portion Vorsicht im Umgang und der Gebrauch einer Schutzverpackung.

Kleine Löcher lassen sich mit speziellen Klebe-Kits leicht selbst ausbessern. Auch teurere Stahlmantelbecken- und Edelstahlpools sind vor Verfall nicht gefeit: Im schlimmsten Fall kann sich Rost bilden. Pools aus Beton leiden unter extremen Witterungsverhältnissen. So kann gefrorenes Wasser im Pool zu Rissen im Material führen.

Fazit:

Wenn Du Dich regelmäßig und gewissenhaft um Deinen Pool oder Teich kümmerst, wirst Du lange Freude an ihm haben. Sauberkeit und die entsprechende Pflege sind da schon die halbe Miete.

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