Weihnachten

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Welche Tanne eignet sich als Weihnachtsbaum?

Welchen Weihnachtsbaum nehmen wir? Der Baum, der so schön duftet oder lieber den mit den weichen Nadeln?

Alle Jahre wieder ...

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Jedes Jahr gegen Ende des Monats November geht die Suche nach einem geeigneten Tannenbaum für das Weihnachtsfest los. Der schön geschmückte Christbaum zu Weihnachten hat eine mehr als 500 Jahre alte Tradition und gehört für die meisten Haushalte in Deutschland ebenso selbstverständlich zum Weihnachtsfest wie der Weihnachtschmaus.

Während Christbäume vor einigen Jahrzehnten noch überwiegend aus den herkömmlichen Waldgebieten bezogen wurden, werden heutzutage die meisten der mehr als 27 Millionen Christbäume in Deutschland auf eigens angelegten Plantagen gezüchtet.

Bei dem größten Teil der hier erhältlichen Christbäume handelt es sich um Importe aus europäischen Ländern wie beispielsweise Irland oder Dänemark. Um zu einem geeigneten Weihnachtsbaum zu werden, braucht jede Tanne in etwa 8-12 Jahre Wachstumszeit.

Der meist gekaufte Weihnachtsbaum in Deutschland ist die Nordmanntanne. Doch neben der Nordmanntanne gibt es auch zahlreiche andere Arten von Tannen und Fichten, die sich als Christbaum eignen. Wenn auch Du auf der Suche nach einem geeigneten Tannenbaum für das anstehende Weihnachtsfest sein solltest, können Dir die folgenden Informationen zu den unterschiedlichen Tannentypen eine nützliche Hilfe beim Kauf eines geeigneten Weihnachtsbaums bieten.

Die Nordmanntanne

Die Nordmanntanne gilt als beliebtester Weihnachtsbaum in Deutschland. Sie stammt ursprünglich aus dem Gebiet zwischen Kaukasus und Schwarzmeerküste. Die meisten der hier erhältlichen Nordmanntannen werden aus Dänemark oder Norddeutschland importiert. Die Vorteile, die für den Kauf einer Nordmanntanne als Weihnachtsbaum sprechen, sind dabei vielfältig.

Wegen ihrer optischen Vorzüge eignet sich die Nordmanntanne besonders gut als Weihnachtsbaum. Sie zeichnet sich die Nordmanntanne durch ihren geraden Stamm aus. Die Nadeln der Nordmanntanne sind verhältnismäßig weich. Da die Nadeln der Nordmanntanne nicht pieken, können sich auch kleinere Kinder beim Schmücken des Weihnachtsbaums beteiligen.

In wärmeren Räumlichkeiten versprüht die Nordmanntanne ihren eigenen unverkennbaren Harzduft, der für viele Familien ein fester Bestandteil der weihnachtlichen Atmosphäre ausmacht.
Wird die Nordmanntanne frisch geschlagen und während ihres Transports sicher gelagert, kann sie mehrere Wochen in den Räumen stehen bleiben, bis die ersten Nadeln zu fallen beginnen.
Da die Nachfrage nach der Nordmanntanne jedoch von Jahr zu Jahr wächst, ist sie im Vergleich zu anderen Tannenbäumen relativ teuer.

Die Blaufichte

Die Blaufichte belegt Rang 2 auf der Beliebtheitsskala bei den Weihnachtsbäumen. Sie zeichnet sich vor allem durch ihren unverkennbaren Blauschimmer aus, dessen Stärke jedoch stark von der jeweiligen Art und den Witterungsverhältnissen abhängt. Ursprünglich stammt die Blaufichte aus den Rocky Mountains im Westen der Vereinigten Staaten.

Bevor die Blaufichte von der Nordmanntanne als beliebtester Weihnachtsbaum abgelöst wurde, galt sie als der am meisten verwendete und kultivierte Weihnachtsbaum. Da die Äste der Blaufichte relativ stark und gleichmäßig gewachsen sind, lässt sich an ihnen auch Weihnachtsbaumschmuck aufhängen, der schwerer ist. Auch echte Kerzen lassen sich aufgrund der Stabilität der Blaufichte an den Ästen befestigen.

Allerdings sollte beim Schmücken vor allem mit kleineren Kindern Vorsicht geboten sein, da die Nadeln der Blaufichte stark pieksen. Dafür sorgen die Nadeln der Blaufichte jedoch für eine gemütliche Weihnachtsatmosphäre, da sie ein angenehm duftendes Waldaroma in die festlich geschmückten Zimmer transportieren. Preislich liegt die Blaufichte in Etwa auf dem Niveau der Nordmanntanne.

Die Edeltanne

Die Edeltannen gehören aufgrund ihrer langen Wachstumszeit zu den teuersten Weihnachtsbäumen. Für die Edeltanne als Weihnachtsbaum spricht vor allem ihre Schönheit und der intensive Orangengeruch ihrer weichen, blaugrünen Nadeln. Sticht man mit einer Nadel in die kleinen Beulen am Stamm, in die Harztaschen, lässt sich das Citrus-Aroma sogar noch verstärken. Preislich vergleichbar ist die Edeltanne mit der Nordmanntanne, wobei die Edeltanne jedoch haltbarer ist.

Die Fichte

Die Fichte gilt als der günstigste Weihnachtsbaum und hat dafür jedoch auch die kürzeste Haltbarkeitszeit. Die verhältnismäßig dichten und spiralförmigen Nadeln fangen schon relativ frühzeitig an abzufallen. Die Fichte kann deshalb nicht länger als 2-3 Wochen in der Wohnung stehen bleiben. Aufgrund ihrer kupferbraunen Rinde wird die Fichte auch häufig als Rottanne bezeichnet.

Die Douglasie

Die Douglasie zählt weder zu den Tannen noch zu den Fichten. Die Nadeln der Douglasie sind sehr weich und dünn. Der Stammwuchs bei der Douglasie ist sehr gerade. Von der Gestalt her ist die Douglasie etwas schlanker als die Fichte.
Ählich wie die Edeltanne versprüht die Douglasie ein stark duftendes Zitrus-Aroma. Die Zweige der Douglasie sind ziemlich dünn und biegbar, weshalb sie sich nur für leichten Baumschmuck eignen. Die Douglasie weist ähnlich wie die Blaufichte eine mittlere Haltbarkeit auf.

Fazit:

Es bleibt eine Frage des Geschmacks, welchen Baum Du wählst.

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