Feuerlöscher

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Feuergefahr im Haushalt und Brandbekämpfungsmethoden

Zahlreiche Dekorationsmittel und Haushaltsgegenstände bieten eine erhöhte Brandgefahr. Gezielte Brandbekämpfung mit geeigneten Löschmethoden kann Leben retten und Schäden minimieren.

Gezielte Brandbekämpfung

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Gezieltes Handeln im Brandfall kann Leben retten!

Ob Weihnachtsbaumkerzen, ein offener Grill oder Lichterketten - Im Haushalt finden sich zahlreiche Gegenstände, von denen eine Feuergefahr ausgehen kann. Damit Dir im Brandfall ein gezieltes Handeln möglich ist, solltest Du schnell reagieren, um Leben zu retten und gravierende Schäden an Haus und Hof zu vermeiden.

Eingriff in den Feuerkreislauf

Damit Du einen Brand erfolgreich löschen kannst, musst Du der Flamme gezielt ihre Lebensgrundlage nehmen. Um ein Feuer am Leben zu erhalten, ist als Voraussetzung, neben einem geeigneten Brennstoff, Sauerstoff nötig. Beim Löschen eines Feuers musst Du den Flammen also eine der Komponenten entziehen.

Methoden zur Brandbekämpfung

Eine wichtige Möglichkeit, die Flammen zu zügeln, besteht in dem Entfernen des Brennstoffes. Diese Maßnahme ist jedoch meistens nicht möglich. Mitunter kann jedoch der Nachschub des Brandes ausgeschaltet werden, beispielsweise beim Schließen einer Gasleitung.

Die klassische Methode zur Löschung eines Brandes stellt die Abkühlung der Flammen durch Wasserzufuhr dar. Mit dieser Methode kannst Du bereits zahlreiche Brände erfolgreich bekämpfen. Durch das Wasser wird der Brennstoff auf eine Temperatur abgesenkt, die unter seinem Zündwert liegt.

Um dem Feuer Sauerstoff entziehen zu können, bieten sich Methoden wie Erstickung oder Verdrängung an. Diesen Effekt kannst Du beispielsweise mit einer klassischen Löschdecke, mit Feuerlöschern aus Pulver, Schaum oder Gas erreichen.

Eine besondere Behandlung ist bei Fettbränden notwendig. Wenn Du beispielsweise eine brennende Pfanne mit Öl löschen musst, solltest Du spezielle Fett-Feuerlöscher verwenden. Das darin enthaltene Löschmittel bildet eine Sperrschicht über dem Öl, das zum einen die Aufnahme von Sauerstoff unterbindet und zum anderen eine Abkühlung der Flammen erzielt. Auf keinem Fall darfst du Wasser oder wasserhaltige Löschmittel zum löschen von brennendem Fett verwenden!
Es kommt durch das verdampfende Wasser zu einer explosionsartigen Ausbreitung des Wassers.

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Brandbekämpfung mithilfe einer Löschdecke

Die klassische Löschdecke kannst Du insbesondere bei kleineren Bränden einsetzen. Durch das sorgfältige Abdecken der Flammen erzeugst Du über dem Feuer eine luftundurchlässige Schicht, welche ein Ersticken der Flammen hervorruft. Diese einfache, aber sehr effektive Methode gehört zu den ersten Maßnahmen der Brandbekämpfung.

Brandbekämpfung mit Feuerlöschern

Auch bei dieser Löschmethode wird den Flammen durch Erstickung und Verdrängung der überlebenswichtige Sauerstoff entzogen. Bei Glutbränden erzeugst Du eine erstickende Sinterschicht auf dem heißen Brandgut, was die Flammen zum Absterben bringt. Schaumlöscher arbeiten mit geringem Betriebsdruck, womit auch Laien zum Gebrauch befähigt werden. Schaumlöscher halten Löschmittelschäden relativ gering.

Der Pulverlöscher ist in seiner Funktion dem Schaumlöscher sehr ähnlich. Auch bei dieser Methode der Brandbekämpfung entziehst Du den Flammen ihren überlebensnotwendigen Sauerstoff. Bei sehr hohen Temperaturen bilden sich bei der Zersetzung des Pulvers darüber hinaus geringe Mengen Ammoniak, welche die Flammen zusätzlich ersticken.

Du solltest beim Einsatz eines Pulverlöschers jedoch bedenken, dass aufgrund des relativ hohen Betriebsdrucks die Handhabung schwierig sein kann. Im Gegensatz zum Löschen mit Schaum entwickelt sich beim Einsatz des Pulverlöschers eine gewaltige Pulverwolke, die weit über den Brandherd hinausgehen und Schäden an Hausgegenständen verursachen kann. Bei der Anschaffung eines Pulverlöschers solltest Du darüber hinaus unbedingt darauf achten, dass mehr als 2 Kilogramm Pulver in der Löschpatrone enthalten sind.

Auch Gaslöscher, die aus Argon, Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid bestehen können, verdrängen den Sauerstoff beim Brandprozess. Das enthaltene Gas dient als Löschmittel und zugleich als Triebmittel.

Feuergefahr im Haushalt

Besonders bei der Weihnachtsdekoration werden gerne Lichtelemente verwendet, von denen eine erhöhte Feuergefahr ausgeht. Brennende Kerzen am Weihnachtsbaum beispielsweise verbreiten ohne Zweifel eine gemütliche Atmosphäre. Wenn Du brennende Kerzen zur Dekoration verwendest, solltest Du jedoch stets Brandbekämpfungsmittel wie Wassereimer, Löschdecke oder Feuerlöscher griffbereit halten.

Du solltest darüber hinaus die Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen und darauf achten, dass sie auf einem festen Untergrund stehen. Bei Verwendung von Haarspray zum Frischhalten der Weihnachtsbaumzweige und bei Einsatz von Christbaumschnee besteht außerdem erhöhte Brandgefahr.

Auch von Lichterketten geht eine erhöhte Brandgefahr aus. Aus diesem Grund solltest Du defekte Birnchen sofort wechseln, da andernfalls den anderen Lampen zu viel Energie zugeführt wird, was zu einer Überhitzung und schließlich zur Entstehung eines Brandherdes führen kann.

Das Wichtigste - schnelles Handeln!

Egal, ob Du einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke zur Bekämpfung der Flammen verwendest - Entscheidend ist vor allem schnelles und zielgerichtetes Handeln. Sinnvoll ist auch eine aktive Brand-Prävention. Wenn Du typische Haushaltsgegenstände und Dekorationsartikel als feuergefährlich wahrnimmst und entsprechende Vorkehrungen triffst, wirst Du die Chance auf einen möglichen Brand bereits im Vorfeld minimieren können!

Fazit:

Nicht jedes Feuer lässt sich mit Wasser löschen. Gerade brennendes Fett darf nur mit wasserfreien Löschmitteln erstickt werden. Gerade zur Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr durch die vielen brennenden Kerzen, die die Gestecke und Tannenbäume leicht entzünden können.

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