Tiere im Winter

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Vogelhäuser umweltfreundlich gestalten

Auch Vögel mögen es bunt. Achte darauf, dass die Farbe umweltfreundlich ist, um die kleinen gefiederten Freunde nicht zu gefährden.

Farben die Vögel besonders mögen

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Worauf soll ich achten?

Standvögel, also Vögel, die sich das ganze Jahr über bei uns aufhalten, bedanken sich besonders in der kalten Jahreszeit für ihnen angebotenes Vogelfutter. Um ihnen in dieser Hinsicht jedoch wirklich etwas Gutes zu tun, bedarf es einiger Fachkenntnis.

Das beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Futterhauses, das das Futter zwar vor Niederschlag möglichst schützt, in seiner Bauweise aber offen sein sollte, damit der Vogel auch während der Futteraufnahme um sich sehen und mögliche Feinde wie Katzen und Hunde rechtzeitig wahrnehmen kann. Vogelhäuser dieser Bauweise werden von fast allen Vogelarten angenommen.

Farbe der Vogelhauses

Erfahrungsgemäß meiden Vögel leuchtend rote und glänzende Farben. Andererseits weiß man, dass sie weiche Farbtöne wie ein sanftes Braun oder Grün bevorzugen, denn diese Farben ähneln der natürlichen Umgebung des Vogels am meisten.

Vogelhäuser lassen sich aus verschiedenen Materialien wie Metall, Kunststoff oder sogar Beton anfertigen. Besonders schick sind jedoch die aus Holz gefertigten und so mancher Handwerker und Bastler hat schon beneidenswerte Kunstwerke geschaffen. Wichtig ist auch, dass man so ein Holzhäuschen nach Fertigstellung zum Schutz vor Witterung mit einer Holzlasur oder Leinöl behandelt, wobei man Lacke oder dauerhaft ausdünstende Holzschutzfarben vermeiden sollte.

Futterhäuschen oder Nistkasten?

Neben dem Futterhäuschen in harter Winterszeit schätzen unsere Standvögel auch Nistkästen, die gleichsam als Nestersatz dienen. In unserer zunehmend modernen Welt haben wir den Vögeln oft auch ihren natürlichen Lebensraum eingeschränkt. Hohle Bäume und natürliche Höhlen oder alte Steinmauern zum brüten sind oft nicht mehr da.

So werden von findigen Bastlern erbaute, geschlossene Nistkästen, angebracht in sicherer Höhe auf Bäumen von unseren gefiederten Freunden gerne angenommen. In ihrer Bauweise unterscheiden sie sich vom offenen Futterhäuschen dadurch, dass sie meist geschlossen und nur mit einem etwa drei Zentimeter großen Loch an der Vorderseite für die Altvögel erreichbar sind. Dies schützt den Nachwuchs vor Nesträubern wie Katze oder Stein- und Edelmarder.

Bau des Vogelhauses - Sein eigener Architekt sein

Besonders aus der Materie Holz lassen sich endlos viele Varianten und Modelle an Vogelhäusern kunstvoll bauen. Dabei wurde festgestellt, dass unter den Holzarten das Kiefernholz von unseren einheimischen Singvögeln am Liebsten angenommen wird. Bei Größe und Formen - dreieckig, vier-bis sechseckig oder rund - sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Wichtig ist dabei, dass das Futter vor Regen und Schnee geschützt ist, damit es nicht am Boden festfriert. Ein geeigneter und ausreichender Landeplatz sollte geboten werden. Sofern natürliche Äste in unmittelbarer Nähe des Vogelhauses nicht vorhanden sind, lassen sich diese durch am Häuschen angebrachte Holzstäbchen ersetzen. Vögel sind erstaunliche Flieger und in der Lage horizontal wie schräg oder vertikal zu landen.

Vögel vor Winterbeginn an Futter gewöhnen

Entscheidend für einen regen Besuch und das Annehmen des Futters im Winter ist schon der Herbst. Bereits im Oktober und November sollte man ein reiches Angebot an Futter bieten. Auf diese Weise gewöhnen sie sich an unsere Futterquelle, die bis in den Frühling hinein, bis zur Schneeschmelze versorgt werden sollte.

Im Herbst stärken unsere beliebten Singvögel von Natur aus ihren Organismus und bereiten ihn auf die kalte Jahreszeit vor. Dies begünstigt das richtige Angebot an Vogelfutter, das in jedem guten Fachhandel erhältlich ist.

Geeigneter Standort für das Vogelhaus?

Es liegt in der Natur der Sache, dass Vögel den Menschen, Katzen und Hunde sowie jegliche Art von beweglichen oder ungewöhnlichen Objekten in ihrer unmittelbaren Umgebung meiden. Daran sollte man denken, wenn man einen geeigneten Platz für das Futterhäuschen am Haus oder in der Nähe des Hauses auswählt. Es sollte eine übersichtliche Position sein wie etwa ein Baum, fern von den erwähnten Gefahren.

Fazit:

In der Regel gilt, je weiter vom Erdboden entfernt, desto besser, denn dies ist schließlich der Lebensraum der Vögel. So manche Kindeserinnerung weckt die Sicht aus dem Wohnhaus auf ein von unseren Standvögeln gut besuchtes Futterhäuschen in einer tief verschneiten Winterlandschaft.

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