Rasenpflege

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Rasenpflege vor dem Winter

Wann sollte der Rasen das letzte Mal vor dem Winter geschnitten werden? Wie hoch soll der Rasen vor der Winterruhe sein? Über diese und andere wichtige Punkte informiert Dich der Artikel.

Rasen winterfest machen

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Wann sollte Rasen das letzte Mal geschnitten werden?

Rasen sollte geschnitten werden, solange er nachwächst. Dies ist je nach Witterung und Rasenart selbst bei geringen Bodentemperaturen im Herbst noch der Fall. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Nässe unter schwerem, erdrückendem Laub nur den Mooswuchs verstärkt oder gar zur Bildung etwa des „Schneeschimmels“ führt, einem Pilz, der erst ab Temperaturen über 10°Grad wieder verschwindet. Ist der Rasen erst infiziert, bleiben die unschönen Flecken den Winter über bestehen.

Darum: Vorbeugen und den Rasen regelmäßig mit dem Rechen abharken, damit die Luft zirkulieren kann! Ein Laubsauger erleichtert die Arbeit bei größeren Flächen; moderne Rasenmäher haben jedoch Auffangbehälter, die mit dem durchschnittlichem Laubbefall fertig werden.

Besonders geeignet für diesen Zweck ist der Rasenmäher WOLF-Garten mit Hybrid-Power.

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Er kombiniert die Vorteile von eines klassischen Elektroantriebs mit der Wendigkeit eines Akku-betriebenen Gerätes. So kommst Du in alle Ecken des Rasens und der Mäher ist dabei wendig, spritzig und Du sparst außerdem Zeit. In den großen Grasfangsack mit Füllstandsanzeige passen 55 Liter, das sollte für eine Rasenfläche: Bis 600 Quadratmeter reichen.

Für den spätesten Zeitpunkt im Jahr gibt es kein genaues Datum, der letzte Schnitt richtet sich nach der Wuchshöhe. Bei der Schnitthöhe im Verlauf der warmen Jahreszeiten kommt es auf Art und Zweck des Rasens an.

Höhe und Pflege von Sportrasen oder Golfgrün ist eine Wissenschaft für sich; für einen normal genutzten privaten Gartenrasen ist eine Höhe um 4 cm ideal. Oft meint man es nur allzu gut und schneidet kürzer. Doch ein tieferer Schnitt hält nicht „länger vor“, sondern schadet nur. Er verstärkt durch den größeren Lichteinlass das Aufkommen niedrig wachsender Schadpflanzen und mindert der Stabilität der Grasnarbe; der Rasen dünnt aus, da er keine neuen Triebe mehr bilden kann, Wurzeln sterben ab und der Boden trocknet schneller aus.

Mit einer Höhe von nicht mehr als 5 cm sollte der Rasen in die Winterruhe gehen. Bei dieser Höhe sollte er auch (nach einem Schnitt) vertikutiert werden; so wird das Arbeiten nicht zu anstrengend. Rasenpflege sollte Freude sein und nicht Kampf.

Vertikutieren – wie oft?

Der Vertikutierer sollte spätestens im Oktober eingesetzt werden, da das Aufkratzen der Rasenoberfläche sich über den Winter nicht regeneriert. Selbst stark vermooste, schattige Rasenflächen sollten allenfalls zwei Mal pro Jahr vertikutiert werden.

Sehr gut für diese Aufgabe geeignet ist beispielsweise der BRILL Elektro-Vertikutierer 30 VE. Besonders praktisch ist sein zentraler Drehschalter um die Arbeitstiefe einzustellen. Dank 14 speziell geformter Messer gelingt mit ihm eine besonders effiziente Vertikutierung. Außerdem schreibt Brill die Sicherheit hoch, die Räder sind sehr stabil und spurtreu und das Stromkabel kann auch nicht so leicht in die Messer geraten, da eine Zugentlastungsstange schlimmeres verhindert.

Eine große Auswahl bester Vertikutierer findest Du im Gartenwelt.de-Shop>>

Achtung: Es soll das Moos und der Rasenfilz entfernt und nicht die Erde umgepflügt werden! Das Wurzelwerk wird dabei nur angeritzt. Vertikutiert wird zunächst längs und dann quer.

Das beabsichtigte Anschneiden der Wurzeln führt zu weiteren Austreibungen, die wiederum den Wuchs der Rasenpflanze und die weitere Verdichtung der Grasnarbe fördern.

Boden verbessern

Oft wird das anschließende Aufstreuen von Sand in den leicht gelockerten Boden empfohlen. Allerdings speichert normaler, im Bau- und Gartenmarkt erhältlicher (Spiel-)sand das Regenwasser recht lange – ein Teufelskreis, wenn es um Moos geht.

Sinnvoller ist das Aufbringen von Kalk, denn es verändert den ph-Wert des Bodens (entsäuert ihn, Moose lieben saure Böden!).

Der Grün-Kalk von Cuxin ist extra für den Einsatz auf Rasenflächen optimiert.

Hier empfiehlt sich unbedingt ein Arbeiten mit dem Streuwagen, da nur so ein gleichmäßiges Ergebnis beim Auftragen erzielt werden kann. Es gibt speziellen Kalk mit zusätzlichem Magnesium, der an der Bildung des grünen Blattfarbstoffes beteiligt ist und den Rasen satt grün erhält.

Neuaussaat oder zwischenzeitliches Nachbessern?

Haben Moose und andere Schadpflanzen bereits ganze Teilflächen erobert, hilft kein Düngen mehr. Hier bedarf es einer neuen Saat; vorbeugen lässt sich so einem Kahlschlag durch regelmäßiges Nachsäen einiger Handwürfe von Rasensamen.

Besonders schnelle Erfolge bei der Nachsaat verspricht die WOLF-Garten Turbo Nachsaat mit Keim-Fix. Bereits kahle Stellen werden bei wärmeren Temperaturen im Herbst oder Frühjahr mit einer Grabgabel oder großen Harke aufbereitet und mit Dünger versehen. Der entsprechende Bereich wird anschließend geglättet.

Schon für kleine Flächen empfiehlt sich das Ausleihen einer Gartenwalze; sie ermöglicht das gleichmäßige Verdichten des Bodens. Je nach Eigenschaften / Güte des Gerätes bzw. örtlicher Verfügbarkeit kostet eine Walze zwischen 5 und etwa 15 Euro am Tag.

Düngen

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Im Normalfall sollte im Sommer alle zwei Monate gedüngt werden; eine Düngung für den Winter kann schon im September erfolgen.

Der organische Bodenverbesserer NEUDORFF - Azet Herbst-Rasen-Dünger ist für diese Aufgabe optimal geeignet und sorgt für besonders kräftige Wurzeln und Pflanzen. Er schafft somit ideale Bedingungen für ein erfolgreiches Überwintern des Rasens und außerdem sorgt der enthaltene Stickstoff für einen kräftigen Wuchs im Frühjahr .

Phosphor sorgt für eine gute Wurzelbildung der neuen Grassamen; Kalium macht den Rasen widerstandsfähig gegen Krankheiten und auch Trockenheit oder Kälte, denn es festigt die Zellwände.

Ob mineralischer oder organischer, Langzeit- oder normaler Dünger: Sie alle sind stickstoffhaltig. Bei mineralischen (anorganischen, künstlichen) Düngern kann die Pflanze sofort auf die bioaktiven Salze zugreifen, sie benötigt dafür keine Wärme, anders als bei natürlichen Mitteln. Darum werden mineralische Arten (bes. Kalium) für die Winterdüngung verwendet. Allerdings droht schnell eine Überdüngung, darum gilt hier: "Weniger ist mehr!"

Fazit:

Fazit Eine regelmäßige Pflege des Rasens ist wichtig, so bleibt er gesund und grün. Zu häufiges Düngen und Vertikutieren schadet dagegen eher. Ein bis zwei Mal im Jahr den Rasen zu bearbeiten reicht vollkommen aus.

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karlie sagt am 14.10.2010 22:34
Ich hatte vor einem Jahr auch das Problem mit einer vollkommen lichten und mit Moos bewachsenen Grasfläche. Nachdem ich die Rasenfläche einmal komplett unter gegraben, geharkt, geglättet und gedüngt hatte ließ ich die Fläche 1 Woche ruhen. Anschließend harkte und glättete ich und säte neu aus und ließ die Fläche über Winter ruhen. Im zeitigen Frühjahr säte und düngte ich noch einmal nach. Das war zwar viel Arbeit, aber der Rasen ist jetzt englisch oder zumindest von Golfplatz-Qualität.
Ute sagt am 09.11.2010 13:55
Mein Mann hatte letzte Woche nochmal den Rasen vertikutiert... Ob das so klug war? (Naja, wenn Männer mal wieder nicht hören wollen ;) ich hätte es nicht gemacht) Aktuell find ichs einfach nur toll, tagsüber mal raus zu gehen und das Laub zu harken. Hab hier auch schonmal nen Artikel gelesen, dass ja Laub ohne weiteres auch auf Blumenbeete, abgedeckt mit Mulch gepackt werden können, und das dann ne prima Düngung darstellt... Bin also gut vorbereitet und Schneeschimmel hat bei mir keine Chance!

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