Gartenküche

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Kohl und Co fit für den Winter machen

Einheimisches Wintergemüse liefert optimal auf die kalte Jahreszeit abgestimmte Nährstoffe. Zu den klassischen Wintergemüsen, die dem deutschen Gärtner gute Ernten versprechen, gehören vor allem die verschiedenen Kohlsorten wie beispielsweise Rosenkohl, Weiß-, Rot-, Grünkohl und Wirsing,, aber auch Kohlrabi, Knollensellerie, Wurzelpetersilie, Rote Beete und Gemüsezwiebel.
Zunehmend beliebt werden außerdem Pastinake und derTopinambur. Doch wie bewahrt man all die guten Gartenfrüchte auf? Einkellern, Einfrieren oder doch besser Einmachen? Ein kleiner Ratgeber.

Konservieren von Wintergemüse

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Grundregel – Wintergemüse feucht und kühl einlagern

Ganze Kohlköpfe, aber auch alle Wurzelgemüse, lagerst Du am besten, wie es schon die Großmutter machte, an einem kühlen, dunklen und etwas feuchten Ort. Perfekt dafür geeignet sind sogenannte Erdkeller. Es versteht sich, dass zuvor nur einwandfreie Ware zum Aufbewahren ausgewählt werden sollte.

Hat man nicht die Möglichkeit, einen derartigen Keller zu bauen, kann die nötige Feuchtigkeit durch Einlagern des Gemüses in feuchtem Sand, beziehungsweise durch Einwickeln in angefeuchtetes Zeitungspapier erreicht werden. Einmal in der Woche muss das Gemüse auf Schimmelbefall untersucht werden.

Kohl verträgt kein Obst und keine Tomaten

Kohl, das gilt für alle Arten, sollte nie zusammen mit Obst und Tomaten gelagert werden, da er durch die vom Nachbarn abgesonderten Gase, hauptsächlich Ethylene, rascher reift, die Blätter vergilben lässt und verdirbt. Das gilt übrigens auch für die Aufbewahrung im Kühlschrank.

Rosenkohl und Topinambur im Garten lagern

Den sehr beliebten Rosenkohl, der durch Frost eher besser schmeckt, lagert man besten da, wo er wächst, direkt an der Pflanze, von wo er dann ganz besonders frisch in den Kochtopf wandert. Auch Topinambur verträgt kräftige Minustemperaturen und kann direkt dort, wo er herangewachsen ist aufbewahrt werden.

Energie sparen - Wintergemüse einkochen

Was früher gang und gäbe war, ist heute kaum noch üblich: Das Einkochen von Obst und Gemüse. Dabei sind fast alle Wintergemüse zum Einmachen, beziehungsweise Einwecken, geeignet – eine echte Alternative, wenn die Gefriertruhe überfüllt ist und energieeffizient obendrein.

Zu beachten sind beim Einmachen der Kohl- und Wurzelgemüse nur die üblichen Regeln, also vor allem Sauberkeit und luftdicht schließende Gläser. Die fertig befüllten Einweckgläser sollten regelmäßig auf Verderblichkeit überprüft werden.

Kürbis und Weißkohl einlegen

Wird Weißkohl eingemacht nennt man das Ergebnis Sauerkraut. Eigentlich handelt es sich bei der Herstellung von Sauerkraut nicht um Einmachen, sondern um Einlegen - eine Konservierungsmethode, bei welcher dem Gemüse Salz oder Essig zugesetzt werden.

auch Kürbis schmeckt sehr lecker

eingelegter Kürbis

Einlegen ist nicht nur die geeignete Methode für Weißkohl, sondern auch für den Kürbis. Die Art des Einlegens ist dem persönlichen Geschmack überlassen, möglich sind alle Variationen von sauer, über süßsauer bis hin zur schlichten Salzlake.

Eiskalte Frische – Einfrieren von Wintergemüse

Alle Sorten von Wintergemüse lassen sich problemlos einfrieren. Man nehme einfach das ganze Gemüse, zerkleinere es nach Belieben, fülle es den Gefrierbehälter und genieße den ganzen Winter über die Frische aus dem eigenen Garten. Einfrieren ist eine zeitsparende Methode der Konservierung, ein paar Hinweise sollten für optimalen Genuss jedoch Beachtung finden.

Tipps zum Einfrieren von Kohl- und Wurzelgemüse

Einige Gemüse, beispielsweise Rotkohl, Wirsing und Weißkohl werden vor dem Einfrieren blanchiert. Roten Beete wiederum verträgt es gut, in der ganzen Knolle in den Gefrierschrank zu wandern, denn Vorkochen, Einfrieren und Auftauen laugt das Aroma aus. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Wurzelsellerie und Wurzelpetersilie.

Kann man nicht die ganze Knolle einfrieren, weil beispielweise Sellerie als Suppengemüse benötigt wird, sollten die Stückchen vor dem Einfrieren ebenfalls blanchiert werden. Außerdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass die ursprüngliche Bissfestigkeit in der Gefriertruhe immer verloren geht.

Fazit:

Wintergemüsesorten können optimal konserviert werden, falls die Ernte nicht frisch verzehrt werden kann. Praktische Tipps, um noch lang Freude an dem Gemüse zu haben!

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