Gartenküche

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Tee aus Gartenkräutern machen

Die aromatische Alternative zum Teeregal im Supermarkt stellen selbst gemachte Kräutertees mit frischen Pflanzen aus dem eigenen Garten dar. Pfefferminze, Kamille, Salbei und Brennnessel versprechen dabei nicht nur intensiven Geschmack, sondern unterstützen den Körper auch noch auf schonende Weise im Heilungsprozess bei Krankheiten oder anderen Beschwerden.

Teeerlebnis mit Gartenkräutern

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Was gibt es Schöneres als einen frisch aufgebrühten, aromatischen Tee an einem kühlen Wintertag? Der Tee wärmt von Innen, entspannt und gibt dem Körper neue Energien. Das Geschmackserlebnis lässt sich jedoch ohne viel Aufwand noch intensivieren – durch die Verwendung von Kräutern aus dem eigenen Garten. Damit tust man Geist und Körper etwas Gutes!

Kräuter sammeln und trocknen

Das ganze Jahr über kannst Du Dich in der Natur und dem eigenen Garten mit frischen Kräutern versorgen. Solange diese nicht unbedingt an viel befahrenen Straßen wachsen, ist die Belastung durch Umwelteinflüsse gering und der Einsatz unbedenklich.

Da Du diese Tees ganz unproblematisch selber machen kannst, lohnt es sich, immer einen kleinen Vorrat an getrockneten Kräutern auf Lager zu haben. Je nach Stimmung oder auch körperlichen Beschwerden empfiehlt sich die Wahl unterschiedlicher Kräuter und vielfältiger Kombinationen.

Linderung von Krankheitsbeschwerden

Nicht nur das intensive Aroma von Kräutern direkt aus der Natur macht diesen selbst hergestellten Kräutertee so besonders. Die heilenden Effekte der Pflanzen sind ebenfalls stärker als bei Fertigteeprodukten.

Gerade im Fall von Problemen mit den Atemwegen oder Magenbeschwerden helfen die Tees, was schon die Nonne Hildegard von Bingen in ihren Rezepten berücksichtige. Hier einige Beispiele:

Brennnessel

Die Brennnessel wird von einigen zwar wie ein Unkraut behandelt. Sie kann allerdings weitaus mehr als einen unangenehmes Brennen bei Berührung zu verursachen. Das Heil- und Küchenkraut gibt einen köstlichen und wohltuenden Tee ab. Außerdem wirkt die Brennnessel entwässernd sowie entschlackend und eignet sich hervorragend gegen Frühjahrsmüdigkeit.Ein optimaler Fastentee also.

Sowohl die Blätter als auch die Wurzel können übrigens für die Herstellung eines Heißgetränks dienen. Für einen Viertelliter Wasser reichen jeweils ein bis zwei Teelöffel der Brennnesselblätter oder der der zerkleinerten Wurzel. Aber vergiss nicht: Handschuhe anziehen beim Ernten!

Pfefferminze

Der Tee aus Pfefferminzblättern ist ebenfalls ein optimales Getränk bei einem angeschlagenen Magen. Die Wirkung kommt aus dem ätherischen Öl des Krautes und dem anregenden Bittermittel der Pflanze.

Dabei schmeckt das Ganze als Tee herrlich erfrischend – gar nicht wie bittere Medizin! Willst Du den Geschmack noch verstärken, kannst Du die Minzblättern durch hauchdünne Ingwerscheiben und etwas Honig ergänzen. Das stärkt zusätzlich das Immunsystem.

Kamille

Viele verbinden Kamillentee mit Krankheitserfahrungen. Kein Wunder - dieses Kraut ist einfach eine der beliebtesten Heilpflanzen. Neben der entzündungshemmenden und krampflösenden Wirkung ist die Kamille ideal bei Magenbeschwerden aller Art.

Gern wird der Tee auch für äußere Anwendungen wie Wickel, Sitzbäder und Bandagen verwendet. Hast Du keine eigene Kamille im Garten, erhältst Du sie getrocknet in Apotheken oder Drogerien. Ziehzeit zehn bis fünfzehn Minuten.

Salbei

Salbei stammt zwar aus dem Mittelmeerraum, gedeiht aber ebenso gut in unseren heimischen Gärten. Der Tee, der mit diesem Kraut hergestellt werden kann, hilft besonders gut bei Halsschmerzen und Erkältungen. Daher am besten für den Winter einen Vorrat aus getrockneten Blättern zur Seite legen.

Pass nur auf bei der Dosierung: Zu viel Salbei schmeckt schnell bitter. Die Kombination mit einem Hauch Zitronenmelisse kann dem jedoch entgegenwirken. Hoch konzentrierter Salbeitee kann als Mittel gegen Halsschmerzen kann außerdem auch einfach nur gegurgelt.

Lindenblüten

Lindenblütentee ist bekanntermaßen Schweiß fördernd und daher besonders wirksam bei akuten, fiebrigen Erkältungen. Durch das zusätzliche Schwitzen werden die Giftstoffe schneller aus dem Körper befördert. Außerdem mildert dieser Tee den Hustenreiz. Dazu wird circa ein Esslöffel mit einem Viertelliter heißem Wasser übergossen.

Kräutertee-Mischung

Besonders lecker und aromatisch wird der Tee, wenn Du verschiedene Kräuter im richtigen Verhältnis zueinander mischst. Dazu eignet sich zum Beispiel die Kombination folgender Kräuter: Zwei Handvoll Minze, vier Rosenblütenblätter, jeweils eine handvoll Zitronenmelisse, Kamillenblüten und Kornblumenblüten, zwei Esslöffel Anis, drei Stück Lavendel und fünf bis zehn Salbeiblätter.

Die Zutaten zerkleinern, in einen Teefilter geben und mit heißem Wasser fünf bis zehn Minuten lang aufbrühen. Das ist gut für den Magen und zur Entspannung!

Fazit:

Nicht umsonst gehören Kräutertees zu den ältesten und beliebtesten Heißgetränken. Auf ihre Heilkraft ist auch heute noch Verlass. Stammen die Kräuter aus dem Garten, bieten sie einem intensiveren Geschmack und eine bessere Linderung von Beschwerden.

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