Blumenpflege

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Der goldene Rosenschnitt

Beim Schneiden der Rosen spielen Sorte und Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Wir zeigen, worauf zu achten ist und welche Scheren optimal sind.

Perfekt Rosen schneiden

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Rosenpflegezeit März bis April

Für den richtigen Rosenschnitt gibt es einige Punkte zu beachten. Hierzu zählt in erster Linie immer der Schnitt zu bestimmten Zeiten. Grundsätzlich raten die Experten zu einem Schnitt ab Mitte März, bitte aber nur an frostfreien Tagen. Im April sollte die Schnittaktion beendet sein. Erfahrene Gärtner fangen an ihre Rosen zu schneiden, wenn der erste Austrieb erkennbar ist und die Knospen leicht anschwellen.

Der richtige Zeitpunkt hängt aber auch immer von der Sorte ab, die sich im Garten befindet. Es gilt hier immer, einmalblühende Rosen sowie sehr junge Kletterrosen anders schneiden als die Edelrosensorten oder die Sorten, welche mehrmals blühen.

Wichtig ist aber, dass man die Augen der Rosen beim Schnitt nicht beschädigt. Hierzu sollte man spezielle Rosenscheren benutzen, die es in guten Fachmärkten zu erwerben gibt, am besten ist es jedoch, sich von Fachleuten über die richtigen und sinnvollen Gerätschaften für den Rosenschnitt beraten zu lassen. Wichtig ist aber immer, dass die Scheren sauber und scharf sind, damit die edlen Pflanzen nicht verletzt werden.

Man schneidet immer an allen Rosenästen schräg zur Knospe hin und sollte einen Abstand von fünf mm unbedingt freilassen, dann kann nichts schief gehen. Achten sollte man darauf, dass immer auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten wird, denn je stärker der Schnitt ist, desto stärker ist auch das Wachstum am Stamm und an der Blüte. Bei Auszählen der Augen bitte immer von unten zählen.

Bodendeckerrose-Blüten abschneiden

Nun gibt es die unterschiedlichsten Sorten von Rosen und auch hier ist Obacht geboten, denn Rose ist nicht gleich Rose. Die Bodendeckerrosen benötigen keinen gesonderten großartigen Schnitt, obwohl manche Gärtner ihre Bodendeckerrosen sehr beherzt mit der Heckenschere zurückschneiden. Das ist nicht erforderlich, wichtig ist nur, dass man die alten Blüten regelmäßig abschneidet.

Strauchrosen benötigen einen gesonderten sogenannten Auslichtungsschnitt. Hierzu müssen die nach innen wachsende Äste und auch die sich überwachsenden Äste entfernt werden. Des Weiteren sollten unbedingt tote Äste und dünne Äste entfernt werden. Die übrigen Äste schneidet man bei dieser Rosensorte um ein Drittel oder um die Hälfte zurück.

Die Ramblerrose wird nicht geschnitten, wer möchte, kann aber die verblühten Triebe entfernen. Eine Rambler kann auch ganz rigoros zurückgeschnitten werden, viele Gärtner bevorzugen diese Methode, doch sie ist nicht notwendig.

Kletterrosen scheiden man grundsätzlich sehr wenig, im höchsten Fall mal einen Auslichtungsschnitt. Bei Kletterrosen, die nur einmal blühen, immer erst nach der Blüte schneiden. Bei den Kletterrosen, die mehrmals ihre Blütenpracht entfalten, kann im Frühjahr ein Auslichtungsschnitt vorgenommen werden. Ansonsten gilt die Grundregel, die Kletterrosen wenig beschneiden, dass sie nur an den waagerechten Austrieben zur Blüte kommen.

Totes Holz und Wildtriebe entfernen

Rose wird abgeschnitten

Rückschnitt bei einer Rose

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Rosen, egal welche Sorte auch immer, von totem Holz befreit werden müssen. Erledigen die Gärtner das nicht, wird auch eine schöne Blüte ausbleiben. Es sollte also immer totes, erfrorenes und altes Holz geschnitten werden. Hierbei ist wichtig so weit zurückzuschneiden, bis man das gesunde Holz erreicht hat. Man erkennt es ganz leicht an der saftig grünen Farbe des Rosenmarks.

Auch sogenannte Wildtriebe an den Rosenstöcken müssen sofort entfernt werden. Hierzu sollten die Rosenstöcke bis zum Ansatz, aber wenigstens bis unterhalb der Veredelungsstelle ausgegraben werden und der Wildtrieb am Wurzelstock abgerissen, nicht abgeschnitten, werden. Verfährt der Gärtner nicht so, wachsen sehr schnell viele Wildtriebe nach und schwächen den Rosenstock enorm. Denken sollten die Rosengärtner auch immer an die Regel, dass sehr stark zurückgeschnitten werden sollte, weil so starke und lange Triebe austreiben werden. Wer schwach zurückschneidet, wird sich grundsätzlich immer mit schwachen und kurzen Trieben herumschlagen müssen.

Fazit:

Die edlen Pflanzen sind eine Bereicherung für jeden Garten, sie beeindrucken immer wieder mit ihrer wunderbaren Blütenpracht, die von Sorte zu Sorte unterschiedlich ausfällt. Es ist deshalb von sehr großer Bedeutung, sich mit den Pflegemaßnahmen für Rosen und hierzu gehört eben auch ein sorgfältig und fachmännisch durchgeführter Rückschnitt, vertraut zu machen. Ein regelmäßig durchgeführter Schnitt an den Rosen wird dem Rosenliebhaber immer eine reichhaltige Blüte bescheren und eine wunderschöne Wuchsform aufzeigen.

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Wilfried K. sagt am 14.10.2010 22:15
Kann man Rosen auch im Herbst schneiden, oder sollte man lieber bis zum nächsten Frühling warten?

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