Gartentechnik

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Wasserbehälter und -leitungen im Garten winterfest machen

Da Wasser im Garten lebensnotwendig ist, stehen dort in der Regel überall Regentonnen oder Wasserbehälter zum Gießen herum. Mancher hat sich vielleicht sogar ein Betonbecken eingebaut. Gartenschläuche dienen zum Auffüllen der Wasserbehälter und zum Gießen unserer Pflanzen. Doch der nächste Winter kommt bestimmt. Was ist zu tun, wenn wir unsere Behälter und Schläuche vor Frost schützen wollen?

Wie werden Wasserbehälter winterfest?

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Da Wasser im Garten lebensnotwendig ist, stehen dort in der Regel überall Regentonnen oder Wasserbehälter zum Gießen herum. Mancher hat sich vielleicht sogar ein Betonbecken eingebaut. Gartenschläuche dienen zum Auffüllen der Wasserbehälter und zum Gießen unserer Pflanzen. Doch der nächste Winter kommt bestimmt. Was ist zu tun, wenn wir unsere Behälter und Schläuche vor Frost schützen wollen?

Wasser dehnt sich aus

Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus.

Das Prinzip kennt jeder, der schon einmal eine Wasserflasche zu lange im Eisfach gelagert hat: sie ist unter dem Druck des Eises geborsten.

Genau dasselbe passiert, wenn wir unsere Wasserbehälter, Betonbecken, Regentonnen und Gartenschläuche ungeschützt den winterlichen Temperaturen aussetzen: im nächsten Frühjahr stellen wir fest, dass Schläuche gebrochen, Regentonnen undicht und Betonbecken gerissen sind.

In diesem Fall hilft dann meist nur noch ein Neukauf und die Entsorgung der beschädigten Teile.

Typische Schäden durch gefrorenes Wasser

Die Ausdehnung des Wassers im Zuge des Gefrierens bewirkt einen hohen Druck auf den Behälter. Sobald dieser zu hoch wird, beginnt die Wandung zu bersten, es treten Risse auf, die sich schnell vergrößern und dazu führen, dass der Behälter undicht wird.

Je nach der Beschaffenheit und Festigkeit des Materials ist das früher oder später der Fall. Elastischere Materialien sind weniger empfindlich als starre, da sie dem Druck etwas nachgeben können. Besonders gefährdet sind Betonbecken, jedoch selbst elastische Kunststoffschläuche halten dem Eisdruck nicht lange stand, zumal Kunststoff bei niedrigen Temperaturen immer mehr an Elastizität verliert. So drückt das Eis aus Regentonnen den Boden heraus und sprengt Betonbecken und Schläuche.

Bei Wasserhähnen werden die Dichtungen undicht, in Extremfällen kann der Eisdruck einen Wasserhahn sogar sprengen.

Sind diese Schäden reparabel?

Einige dieser Frostschäden können mit etwas Geschick behoben werden. So kann man aus einem Schlauch ein geborstenes Stück herausschneiden und den Schlauch dann mit einer Kupplung wieder zusammenfügen. Risse in Betonbecken können mit etwas Silikon oder speziellen Dichtmassen abgedichtet werden, und einer Regentonne mit herausgedrücktem Boden kann man mit einer dicken Lage Zement einen neuen Boden verpassen.

Diese Arbeiten sind jedoch erstens mit einem vergleichsweise hohen Zeitaufwand verbunden, und zweitens gelingt die Reparatur oft nicht wirklich dauerhaft.

Frostschäden vorbeugen

Für alle Arten von Behältnissen gilt, dass sie grundsätzlich zu entleeren sind, man muss also das Wasser ablassen: wo kein Wasser ist, kann auch keines gefrieren!

Betonbecken, Schläuche und Regentonnen können bei dieser Gelegenheit auch gleich einer gründlichen Reinigung unterzogen werden, damit man im nächsten Frühjahr mit sauberen Behältnissen arbeiten kann.

Wenn es sich um Kunststofftonnen oder Schläuche handelt, so sollten diese auf jeden Fall im Keller oder in einem Schuppen gelagert werden, wo sie vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Die Alterung von Kunststoffen kann auf diese Weise erheblich verlangsamt und die Lebensdauer unserer Tonnen und Schläuche entsprechend verlängert werden. Es versteht sich von selbst, dass man die Behälter und Schläuche vor dem Wegräumen auch gleich auf Beschädigungen untersucht und diese gegebenenfalls repariert. So können speziell bei Schläuchen Dichtungen der Kupplungen porös sein oder Schlauchbinder unbrauchbar werden. Diese sind dann auch gegen neue Dichtungen und Schlauchbinder auszutauschen.

Wenn es sich um ein Betonbecken handelt, muss dieses schon wegen seines Gewichtes im Garten verbleiben. Nach der Entleerung ist es aber zumindest mit einer Plane wasserdicht abzudecken. Bei größeren Becken ist es ratsam, vorher einige Bretter quer über das Becken zu legen, damit die Plane nicht durchhängt und sich darin kein Regenwasser oder Schnee sammelt.

Wenn wir über keinen Stauraum für Regentonnen verfügen, so sind diese wenigstens umzudrehen: der Boden fungiert dann als wasserdichte Abdeckung und schützt die Tonnen vor dem Eindringen von Wasser.

Wasserhähne sind stillzulegen, das Wasser ist abzulassen und der Wasserhahn in geöffnetem Zustand zu überwintern. Dazu wird die den Wasserhahn versorgende Wasserleitung im Innern des Hauses abgesperrt.

Fazit:

Jeder Wasserbehälter oder Schlauch muss entleert und vor Frost geschützt werden, am besten durch Aufräumen an ein trockenes Plätzchen im Keller oder Lager. Ist dies nicht möglich, ist der Behälter entweder umzudrehen oder mit einer wasserdichten Plane abzudecken. Diese Arbeiten nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und sparen uns die Anschaffungskosten für neue Regentonnen und Gartenschläuche.

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