Tiere im Garten

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Wühlmäuse im Garten - Die besten Tipps gegen Wühlmäuse im Garten

Diesen traurigen Anblick kennt fasst jeder Gärtner: verdörrte Sträucher, tote Jungbäume und ein auf eine unschöne Weise durchwühltes Erdreich. Wenn Du das in Deinem Garten nicht mehr länger hinnehmen willst, dann mach der Wühlmaus den Garaus – und zwar jetzt und endgültig.

Wühlmäuse im Garten effektiv bekämpfen

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Die Ursache für den Schaden beheben

Es gibt Dinge, die muss sich kein Gärtner gefallen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Wühlmäuse, die den mit viel Liebe und Hingabe gepflegten Garten binnen kürzester Zeit ruinieren und jedes noch so schön angelegte Blumenbeet in eine durchlöcherte Mondlandschaft verwandeln, auf der kein Kraut mehr eine Chance hat, vernünftig zu gedeihen. Den Schaden zu beheben, ohne die Ursache hierfür zu beseitigen, bringt in der Regel nur einen sehr kurzzeitigen Erfolg. Denn die Wühlmäuse stören sich nicht daran, die soeben wieder liebevoll aufgebaute Pflanzenpracht aufs Neue zu zernagen. Um wirklich Ruhe zu haben, muss eine Methode gefunden werden, die Wühlmäuse auf Dauer zu vergrämen.

Die Wühlmaus: kleines Tier, großer Schädling

Wühlmäuse im Garten sind unschwer zu erkennen. Zahlreiche Mauselöcher, längliche Erdhäufchen, zerwühlte und unterhöhlte Grasflächen sind ein sicherer Hinweis auf das Vorhandensein der Wühlmaus.

Durch ihr Buddeln beeinträchtigen die Wühlmäuse das optische Erscheinungsbild des Gartens erheblich. Auch wenn Büsche und Sträucher plötzlich ihre Blätter verlieren und absterben, könnte die Wühlmaus dahinter stecken, denn die Nager ernähren sich in erster Linie von den unterirdisch wachsenden Wurzeln.

Gerade der Wurzelfraß verursacht einen großen Schaden, da die Pflanzen in ihrem Wachstum behindert oder gar abgetötet werden. Zu der Leibspeise der Wühlmaus gehören unter anderem Rosen und der Blauregen.

Fallen im Kampf gegen die Wühlmäuse

Angesichts des Schadens, den die Wühlmäuse verursachen, wird nicht selten auch der friedlichste Gartenfreund zur Bestie.

Doch Schlagfallen bringen nur einen mäßigen Erfolg, da die Wühlmäuse entweder überhaupt nicht auf den Köder reagieren oder aber nur einige Individuen mit der Aktion beseitigt werden.

Die Wühlmaus gehört zu den vermehrungsfreudigsten Arten im Tierreich, so dass der ein oder andere Verlust leicht verkraftet werden kann, ohne dass die Gesamtpopulation darunter stark leidet. Im gut sortierten Fachhandel ist eine spezielle Wühlmausfalle erhältlich, die die Wühlmäuse in einer kastenartigen Konstruktion fängt.

Die Wühlmausfallen werden lichtdicht abgedeckt in den Gängen aufgestellt, die zumeist schon oberirdisch zu erkennen sind.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Es sind einige Methoden bekannt, die der Verbreitung der Wühlmaus entgegenwirken.

So sollen bestimmte Pflanzen, zum Beispiel die Kaiserkrone, die Tagetes, die Wühlmauswolfsmilch oder der Knoblauch die Tiere fernhalten.

Manche Menschen schützen die Pflanzen in ihrem Garten auch durch Metallgitter, die beim Pflanzen der Bäume und Sträucher um die Wurzeln gelegt werden. Allerdings wird durch diese Maßnahme die Pflanze auch am gesunden Wachstum gehindert.

Plastikkörbe zeigen bei den scharfen Nagezähnen der Wühlmäuse in der Regel keine Wirkung. Wenn Du möchtest, dass die Blumenbeete in Deinem Garten nicht von Wühlmäusen heimgesucht werden, dann kannst Du auch ausschließlich Blumen pflanzen, die den Nagern nicht schmecken. So werden zum Beispiel Traubenhyazinthen, Osterglocken, Kaiserkronen und Schachbrettblumen von den Wühlmäusen in der Regel verschmäht.

Chemische Keulen

Um die Wühlmäuse aus dem Weg zu räumen, verwenden professionell arbeitende Schädlingsbekämpfer mitunter giftige Gase, die in das Tunnelsystem geschleust werden und die dort lebenden Wühlmäuse töten.

Dabei wird in die unterirdischen Gänge ein Granulat ausgelegt, das durch die Bodenfeuchtigkeit zum Ausgasen gebracht wird.

Des Weiteren zeigen auch Giftköder ihre Wirkung. Diesbezüglich existieren spezielle Köder, die für Wühlmäuse konzipiert sind und von diesen in der Regel auch sehr schnell gefressen werden.

Bis sich ein zufriedenstellender Erfolg zeigt, sollte die Giftaktion jedoch mindestens zwei- bis dreimal wiederholt werden. Wenn die Wühlmauspopulation sehr stark zunimmt, sollte allerdings ein professioneller Schädlingsbekämpfer zu Rate gezogen werden.

Fazit:

Zerwühlte Beete und abgestorbene Pflanzen muss kein Gärtner als Schicksal akzeptieren. Wer sicher gehen will, sollte dem Befall durch Wühlmäuse durch geeignete Pflanzen vorbeugen. Ist die Maus bereits im Garten, sollten Fallen oder Giftköder ausgelegt werden. Bei einer großen Zahl von Wühlmäusen lohnt es sich, professionelle Hilfe zu suchen

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