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Kommentare (0)Carport-Entwässerung mit System
Wenn Dein Haus keine Garage hat, hast Du Dir möglicherweise schon einmal überlegt, dieses "Defizit" mit einem Carport auszugleichen. Dieser Unterstand bietet viele Vorteile, vor allem den Schutz vor Regen, Schnee und Wind. Eine gute, detaillierte Planung ist hierfür allerdings unerlässlich.
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Bei der Planung geht es nicht nur um die Bauweise, das Material und die Frage, ob ein Fachhändler herangezogen werden sollte, oder ob der Hauseigentümer den Bausatz selbst aufstellt.
Es geht auch um bauliche Details, die Du bei der Planung unbedingt berücksichtigen musst. Insbesondere das Entwässerungssystem benötigt einige Vorüberlegungen.
Herzstück des Carports - das Entwässerungssystem
Vor allem im Bezug auf die Entwässerung musst Du schon bei der Planung berücksichtigen, dass Regenwasser und Schnee auf dem Dach des Carports liegen bleiben, von dort aber abgeleitet werden müssen.
So ist bei der Wahl des Unterstands auch zu entscheiden, welches Entwässerungssystem das richtige ist. Das hängt im Wesentlichen von der Bauart des Daches ab.
Doch es geht nicht nur um das Wasser, das sich auf dem Carport-Dach ansammelt - auch das Auto selbst gibt Wasser ab, und zwar in Form von Kondens- und Abtropfwasser. Welches Entwässerungssystem ist nun für Dein Carport das richtige?
Carport-Entwässerungssysteme - so unterschiedlich wie die Dachformen
Regenwasser oder Schnee auf dem Dach müssen eine vernünftige Möglichkeit haben abzufließen. Je nach Art des Daches empfehlen sich unterschiedliche Systeme.
Bei einem Flachdach aus Holz ist ein Dachgulli auf dem Dach die sinnvollste Lösung. Vor allem optisch hat dieses System den Vorteil, dass nur das Fallrohr sichtbar ist. Ein Flachdach aus Aluminum, Stahl oder PVC lässt sich am besten über ein Dachrinnensystem inklusive Versickerungsgrube oder Regentonne entwässern.
Das hat für Dich noch den angenehmen Nebeneffekt, dass das aufgefangene Regenwasser beispielsweise für die Bewässerung des Gartens genutzt werden kann. Wird das Regenwasser in einem Tank unterhalb der Erde aufgefangen und gesammelt, kann Du es für die Toilettenspülung verwenden.
Bei einem Satteldach kann das Wasser an beiden Seiten über Doppelrinnen abgeleitet werden. Unbedingt empfehlenswert ist es, wenn Du Dich im Vorfeld bei der Gemeinde über vorhandene Entwässerungspläne erkundigst. Entscheidest Du Dich beispielsweise für eine Versickerung des Wassers auf Eurem Grundstück, muss eine entsprechend große Fläche nachgewiesen werden, die das abfließende Regenwasser ohne Probleme aufnehmen kann.
Abtropfwasser muss versickern oder ablaufen können
Wird das Fahrzeug unter dem Carport abgestellt, sammelt sich nach einer Fahrt im Regen oder Schnee viel Abtropfwasser unter dem Auto. Deshalb muss der Untergrund so beschaffen sein, dass eine Versickerung des Wassers möglich ist. Mit einer Kiesaufschüttung oder Rasen-Gittersteinen kannst Du eine schnelle Versickerung des Abtropfwassers erzielen.
Ziehst Du Beton, Teer oder Pflaster, also einen geschlossenen Untergrund vor, empfiehlt es sich, wenigstens auf einer Seite ein Gefälle von einem Prozent einzuplanen, um Pfützenbildung unter dem Auto zu verhindern.
Kondenswasser - ein nicht zu unterschätzendes Übel
Carports, die - wie normalerweise üblich - sehr offen gebaut sind, haben kein Problem mit Kondenswasser. Das wird erst dann zur Herausforderung, wenn das Carport in geschlossener Bauweise konzipiert ist und sich durch den entstehenden Treibhauseffekt Kondenswasser bilden kann.
Dieses Schwitzwasser sammelt sich hauptsächlich an der Dachunterseite des Carports. Schuld daran ist die in einem geschlossenen Carport herrschende, schlechtere Belüftung.
Dieser Effekt entsteht vor allem an Kunststoff-, Glas- und Metalldächern. Damit Du dann mit dem "Regen unter dem Dach" kein Problem bekommst, solltest Du Dich über speziell für diesen Fall entwickelte Abfluss- und Belüftungskonzeptionen für Carport-Dächer informieren. Hierbei lohnt sich auch ein Vergleich mehrerer Hersteller. Dieser Tipp gilt nicht nur im Hinblick auf die Wirkungsweise der Systeme. Ein Preisvergleich macht ebenfalls Sinn - um auch beim Gesamtkonzept "Carport" ein gutes Gefühl zu haben.
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Fazit:
Die Lightversion der Garage ist eine wunderbare und vor allem kostengünstige Alternative zur Garage. Informiert man sich bereits vor der Planung beim zuständigen Bauamt über wichtige Regelungen und Details, kann man sein Auto auch unter dem Carport zu optimalen Bedingungen ins Trockene bringen. Mit einem gut funktionierenden Entwässerungssystem wird das Fahrzeug optimal geschützt und dessen Lebensdauer erhöht.
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