Weihnachten

  Kommentare (1)

Komm, wir gehen auf den Weihnachtsmarkt!

Die Zeit der Weihnachtsmärkte ist gekommen. Aber Welcher ist der Schönste? Welcher der Älteste? Was gibt es zu entdecken und was wird für Groß und Klein geboten? Wirt stellen die wichtigsten Weihnachtsmärkte des Landes vor!

Die schönsten Weihnachtsmärkte

Die Themen in diesem Artikel:

Diesen Artikel weiterempfehlen:

diesen Artikel weiterempgfehlen

Da wird was geboten: der Bremer Weihnachtsmarkt

Das Bremer Rathaus, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde, und die Rolandsfigur, die seit 1404 auf dem Marktplatz der Hansestadt wacht, gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In dieser historischen Kulisse wird jedes Jahr der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Und weil die Weihnachtszeit auch eine märchenhafte Zeit ist, dürfen natürlich die berühmtesten Märchenfiguren der Stadt nicht fehlen: die Bremer Stadtmusikanten.

Täglich um 17 Uhr wird das Märchen auf dem Hanseatenhof von Schauspielern aus dem Ernst-Waldau-Theater aufgeführt. Das wird die Kleinen sicher freuen, Esel, Hund, Kater und Hahn einmal live zu treffen! Für die Großen ist ein Highlight das Konzert der Turmbläser, das immer samstags und sonntags jeweils um 18 Uhr vom Rathausbalkon erklingt.

Eine besondere Bremer Attraktion ist der Schlachte-Zauber an der Weser. Dort umrahmen Holzfeuer und Fackeln die traditionellen Handwerksbuden und mittelalterlichen Tavernen. Besonders in der Dämmerung wird die Schlachte in wunderbares, heimeliges Licht getaucht.

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 20.30 Uhr, sonntags ab 11 Uhr Termin: bis 23. Dezember

Familiär und traditionsreich: der Dresdner Striezelmarkt

Der Dresdner Striezelmarkt ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, noch älter als der Nürnberger Christkindlesmarkt! Vor etwa sechshundert Jahren – 1432 – erhielten Händler die Erlaubnis, einen Tag vor dem Weihnachtsfest ihre Waren, vor allem Fleisch, auf dem Markt anzubieten.

Daraus wurde eine jährliche Tradition zu der im 16. Jahrhundert immer mehr Händler und Handwerker aus der Region hinzustießen. Doch was heißt eigentlich „Striezel“? Die Antwort ist auch zugleich das Highlight des Marktes: Striezel kommt vom mittelhochdeutschen Wort „Strutzel“ bzw. „Strützel“, was ein „längliches Brot von feinem Mehl“ meint: den Stollen.

Der Original Sächsische Christstollen ist die Spezialität des Dresdner Weihnachtsmarktes. Seit 1994 wird jedes Jahr am zweiten Advent das Stollenfest mit einem Riesenstrietzel gefeiert. Doch nicht jeder Bäcker kann seinen Stollen einfach „Original Sächsischer beziehungsweise Dresdner Christstollen“ nennen.

Dieses Etikett wird nur vergeben, wenn der Bäcker ein bestimmtes Rezept mit ganz genau bestimmten Zutaten einhält. Wer einmal einen Original Sächsischen Stollen auf dem Dresdner Striezelmarkt probiert hat, wird nie wieder die Massenware des Discounters essen können und wollen!

Weiteres Highlight des Handwerkermarktes mit dem besonders familiären und herzlichen Flair sind die erzgebirgische Volkskunst, die noch heute von traditionellen Familienunternehmen in Handarbeit gefertigt und feilgeboten wird, sowie der begehbare Schwibbogen.

Öffnungszeiten: täglich 10-21 Uhr, am 24.12. 10-14 Uhr Termin: bis 24. Dezember

Rekordhalter: der Osnabrücker Weihnachtsmarkt

Am Markplatz in Osnabrück wird traditionell in historischer Kulisse der Weihnachtsmarkt aufgebaut – einer der Schönsten im Norden. Doch nicht nur der festlich geschmückte Domhof sorgt für die richtige Weihnachtsstimmung. Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es gleich zwei Rekorde zu sehen: den größten Nussknacker der Welt und die größte Weihnachtsspieldose der Welt!

Die Weihnachtsspieldose ist sechs Meter hoch und wurde im Jahr 2001 in das Guiness-Buch der Rekorde aufgenommen. Josef, Maria und die Könige und Tiere aus dem Stall in Betlehem sind in Lebensgröße zu bewundern und drehen sich zu 25 verschiedenen Weihnachtsmelodien! Da werden die Kleinen große Augen machen!

Öffnungszeiten: täglich 12-21 Uhr Termin: bis 22. Dezember

Reich an Köstlichkeiten: der Nürnberger Christkindlesmarkt

1628 wurde der zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands zählende Weihnachtsmarkt erstmals schriftlich erwähnt – als „Kindles-Marck“. Jedes Jahr eröffnet das Christkind, umgeben von Rauschgoldengeln und Fanfarenbläsern, von der Frauenkirche aus mit einem traditionellen Prolog den Markt und heißt Alt und Jung aus Nah und Fern willkommen.

Ein Spektakel, dem jedes Jahr über 25.000 Menschen vor Ort beiwohnen. Zwar werden auf jedem Weihnachtsmarkt Lebkuchen und Glühwein verkauft, doch die Nürnberger wissen: Nur hier gibt’s die original Nürnberger Elisenlebkuchen und den echten Christkindles-Glühwein, außerdem das berühmte Früchtebrot, die Nürnberger Bratwurst und den weltbekannten "Zwetschgermoh", den glücksbringenden Schlotfeger aus Zwetschgen, Feigen und einer Walnuss.

Neben dem traditionsreichen Gaumenschmaus lockt vor allem auch das umfangreiche Angebot an Spielzeug die Kleinen auf den Christkindlesmarkt. Da kommt sicher schnell der eine oder andere Herzenswunsch noch hinzu, der natürlich gleich dem Christkind mitgegeben werden kann.

Öffnungszeiten: Mo–Do 9.30–20 Uhr, Fr und Sa 9.30–22 Uhr, So 10.30–20 Uhr, am 24.12. 9.30–14 Uhr

Ein ganz besonderes Spektakel: das Münchner Tollwood

Das Tollwood in München ist nicht nur ein Weihnachtsmarkt, es ist ein ganzes Winterfestival und hat bis zum letzten Tag des Jahres geöffnet. Ein besonderer Zauber liegt über der Theresienwiese, wenn die Zelte des Tollwoods aufgebaut werden.

Theatergruppen, Live-Musik,Comedy und Zirkusvorstellungen treffen auf Kunsthandwerk, Marktzelten und Kulinarische Highlights aus aller Welt: Das Tollwood ist ein Weihnachtsmarkt der besonderen und anderen Art.

So vieles gibt es zu entdecken und erschmecken, zu bestaunen und belauschen. Wenn in der Dämmerung die Lichter angehen, tauchen die Besucher vollends ein, in diese außergewöhnliche Zauberwelt. Den Abschluss bildet traditionell das große Silvesterfest.

Öffnungszeiten: 14 bis 01 Uhr nachts Termin: bis 31.12.

Fazit:

Deutschland ist bekannt für seinen traditionsreichen Weihnachtsmärkte und die dort verkauften regionalen Spezialitäten. Bei so viel winterlicher Atmosphäre lohnt sich gerade bei den von uns vorgestellten Märkten auch mal ein längerer Anfahrtsweg!

Hast Du eine Frage zu diesem Artikel oder Thema, dann stell sie hier »
    weiterempfehlen drucken
  •   Kommentare(1)
  • Kommentar schreiben
Chriss sagt am 14.12.2010 12:34
Hier wird ja gar nicht von dem schönen Weihnachtsmarkt in Berlin Spandau gesprochen. Der ist in der ltstadt Spandau und nicht so bunt und laut wie die anderen Weihnachtsmärkte. Ausserdem sind die Preise für Glühwein und Mandeln günstiger als auf anderen Märkten.

Deine Frage / Dein Kommentar

Name:
Fragen / Kommentar:
 
 
Artikel per E-Mail weiterempfehlen
(ein Link zu diesem Artikel ist in der E-Mail automatisch enthalten)

absenden schließen
Zum Shop