Pflanzen und Blumen

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Alpenveilchen in den eigenen vier Wänden überwintern

Das Alpenveilchen kann man in der Winterzeit nahezu überall kaufen, wo es Pflanzen gibt. Denn es kommt mit den kalten Temperaturen in Fensternähe im Winter problemlos zurecht. Die auffällig geformte Zimmerpflanze blüht in vielen verschiedenen Farben, die von weiß über rosa bis hin zu rot reichen, weswegen sie gern gekauft wird, um die triste Atmosphäre des Winters zu durchbrechen und das Zimmer etwas farbiger zu gestalten.

Alpenveilchen als Zimmerpflanze überwintern

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Herkunft und Eigenschaften

Das Alpenveilchen stammt ursprünglich aus dem mediterranen Raum und kommt auch in Kleinasien vor. Mit den Alpen hat sie in der Tat wenig zu tun. Dort kommen zwar Wildformen vor, allerdings gehen die heutigen Alpenveilchen in deutschen Zimmern auf Formen zurück, die bereits im 17. Jahrhundert aus Kleinasien importiert wurden.

Alpenveilchen werden im Winter normalerweise ins Zimmer geholt, da sie vor der Kälte geschützt werden möchten, auch wenn sie sie vertragen würden. Dort blühen sie ungestört weiter und können in den ersten warmen Frühlingstagen nach draußen übersiedelt werden, um die wärmeren Jahreszeiten draußen zu verbringen.

Pflegeaufwand

Der Pflegeaufwand beim Alpenveilchen ist minimal. Es kann ganzjährig als Zimmerpflanze gehalten werden, darf aber auch in der warmen Jahreszeit nach draußen. Einige Arten vertragen sogar Frost und müssen deswegen nicht im Zimmer überwintern, könnten es allerdings.

Die vielseitige Pflanze ermöglicht daher die Haltung und Aufzucht für jedermann, denn sie richtet sich nach den Bedingungen, die man ihr bieten kann. Sie müssen ab und an gegossen werden, im Frühling werden sie mit einem beliebigen Blumendünger gedüngt, damit sich ihr Wachstum weiter fortsetzt.

Blühzeit

Das Alpenveilchen blüht als Zimmerpflanze im Winter - auch, wenn sie das ganze Jahr über im Garten oder auf der Terrasse verbracht hat. Deswegen wird es selten draußen gelassen, sondern ins Zimmer geholt, damit sie dort dem Raum etwas Farbe schenken kann.

Bereits Mitte November kann man in den Geschäften die ersten blühenden Alpenveilchen kaufen und erfreut sich bis hinein in den Dezember an ihnen. Wer gerne die Heizkosten niedrig hält oder eine warme Wohnung nicht braucht, kann dem Alpenveilchen einen besonders geeigneten Standort bieten.

Die Winterpflanze fühlt sich bei hohen Temperaturen und trockener Heizungsluft eher nicht wohl, auch wenn sie sie notfalls verträgt. Viel lieber ist ihr ein heller, sonniger Platz an einem eher kühlen Fenster. Ein unbeheizter Raum oder ein kühles Treppenhaus im Winter sind der ideale Standort für die Pflanze, die ihre natürliche Blühzeit unterstützen.

Kostenfaktor und Kaufkriterien

Das Alpenveilchen gehört zu den günstigeren Zimmerpflanzen. In der Regel kann man damit rechnen, für die günstigsten Exemplare etwa 2,50€ zu bezahlen. Je nach Qualität, Größe und Wuchs der Pflanze kann der Preis aber auch etwas höher liegen.

Pflanzen aus dem Supermarkt sind in der Regel sehr günstig, da sie in Massenproduktion im Gewächshaus herangezogen werden und dabei nicht immer die beste Behandlung erfahren. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die meisten Supermarktpflanzen sind nicht günstig entwickelt und werden nicht lange Freude schenken.

Besser hingegen sind die Pflanzen aus dem Baumarkt oder direkt vom Floristen. Sie wurden etwas liebevoller aufgezogen und werden fachkundig behandelt. Deswegen sind sie meist größer, die Blüten entwickeln eine gesündere Leuchtkraft und es ist davon auszugehen, dass sie langlebiger sind.

Außerdem kann man sich direkt vom Fachmann zur richtigen Pflege und Versorgung beraten lassen - das sollte den geringfügig höheren Preis wiederum rechtfertigen.

Fazit:

Das Alpenveilchen ist eine pflegeleichte, schön anzusehende Winterpflanze, die schon allein aufgrund ihrer Vielseitigkeit sehr beliebt ist. Sie kostet nicht viel, schenkt dafür aber Freude in vielen verschiedenen leuchtenden Farben, wenn draußen alles trist und grau ist.


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