Wenn der Sommer zu Ende geht, wird es herrlich bunt im Garten. Um diese Farbenpracht ins Haus zu bekommen, kann man sich aus den kleinen Beeren und Hagebutten einen schönen Tischkranz herstellen.
Wenn die ersten Kürbisse geerntet werden, steht der Herbst vor unserer Tür. Der Kürbis ist so vielseitig wie fast keine andere Frucht. Er lässt sich zu allerlei süßen sowie salzigen Speisen zubereiten. Man kann aber auch daraus schaurige Geister schnitzen oder sie lustig bemalen. Es können daraus Kürbisfiguren gebastelt oder mit frischen Blumen floristische Arrangements kreiert werden.
Mit der Erdbeerernte ab Mai oder auch schon mit der Rhabarberernte ab April im eigenen Garten, wird die Marmeladesaison meist eröffnet. Auch wenn es das ganze Jahr über allerlei Früchte in der Obstabteilung zu kaufen gibt, ist Gelierzucker erst im Frühjahr wieder in den Geschäften zu finden. Pflanzliche Alternativen zum konventionellen Gelierzucker finden sich das ganze Jahr über in Reform- oder Bioläden.
Dem Holunder, auch Holder genannt, sagt man magische Kräfte nach. Ein Holunderbusch am Haus schütze vor Unheil und wurde deshalb in früheren Zeiten niemals gefällt. Der Holunder blüht von Mitte Mai bis Juli und die Beeren reifen ab August bis Oktober. Da die Beeren das Gift Sambunigrin enthalten, können sie ungekocht Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Blätter des schwarzen Holunders sind ebenfalls ungenießbar, der Geruch ist eigenartig und leicht wieder zu erkennen. Es werden deshalb meist nur die Dolden und Beeren verwendet.


