Im Biogarten geht alles etwas langsamer, da die Biologie Wärme und Feuchtigkeit braucht um zu arbeiten. Daher ist es wichtig, schon früh Vorsorge zu treffen.
Alle Gartenfreunde lieben Ihr Grün und Ihre Pflanzen. Sie geben oftmals viel Geld für Dünger, Pilzspritzmittel und vieles mehr aus. Aber wer macht noch aktiv Kompost? Damit meine ich nicht den kleinen Schnellkomposter mit 300 bis 500 Liter, sondern eine Kompostierung mit all dem, was verrottbar ist.
Die Kartoffel ist zwar im Anbau in Deutschland zurückgegangen, aber immer noch eine interessante Kultur, bei der auch ohne Einsatz chemischer Mittel viel erreicht werden kann.
Die Erde ist Stütze der Pflanze und ihr Nahrungsmittelbehälter. Der Boden besteht aus organischer Substanz (lebende Organismen), anorganischer Substanz (Gesteinsverwitterung), Luft und Wasser.
Die eigentlichen Nährstoffträger im Boden sind Humus und Ton. Daraus nehmen die Wurzeln in wässrigen Lösungen die nötige Nahrung auf. Ohne Ernährung, das heißt ohne Zufuhr von neuem Bildungsmaterial und seine Vorbereitung ist weder Wachstum und Entwicklung noch ein Verharren auf einem gegebenen Entwicklungszustand möglich.


